Drei steirische Urlauber warteten seit Sonntag vergeblich auf ihren Abflug – und mussten Hotel und Flughafen-Transfers selbst bezahlen.
So hat sich Martin aus Liezen das Ende seines Urlaubs nicht vorgestellt: Gemeinsam mit seiner Freundin und ihrem Bruder steckte er 30 Stunden länger als geplant als Teil einer österreichischen Reisegruppe im ägyptischen Urlaubsort Hurghada fest – bezahlen musste er die Unkosten aus eigener Tasche.
Aus dem für Sonntag um acht Uhr morgens geplanten Rückflug wurde eine Geduldsprobe: Erst hieß es 20 Uhr, dann Montagvormittag – schließlich sollte die Maschine erst um 17.10 Uhr abheben. „Ich wollte am Montag zu Hause sein, ich hätte einen wichtigen Termin gehabt“, zeigte sich Martin frustriert.
Auch das Warten am Flughafen bei widrigsten Bedingungen war kein schönes Erlebnis: „Wir wurden vom Veranstalter komplett im Stich gelassen. Am Flughafen gab es kein Trinkwasser, die Geschäfte waren geschlossen, und die Toiletten komplett verdreckt.“ Zu allem Übel forderte das Flughafenpersonal die Reisegruppe Montagmorgen auf, das Terminalgebäude zu verlassen und unter freier Sonne auf den abermals verschobenen Flug zu warten – bei Außentemperaturen von 36 Grad Celsius. Das konnte aber glücklicherweise verhindert werden.
Insgesamt kamen Mehrkosten von rund 410 Euro auf Martin zu: „Keiner hat sich um uns gekümmert. Das war ein katastrophales Ende von diesem Urlaub!“ Am späten Montagnachmittag um 16.40 Uhr dann die gute Nachricht: Start des Boardings und Abflug nach Wien!
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