Nach einem bewaffneten Raubüberfall auf ein Wettlokal und weiteren schweren Delikten geriet ein 41-jähriger türkischer Staatsbürger aus dem Bezirk Grießkirchen ins Visier der Ermittler. Nachdem er in die Schweiz geflüchtet war, kehrte er nach Oberösterreich zurück und wurde schließlich festgenommen.
Nach einem 41-jährigen türkischen Staatsbürger aus dem Bezirk Grieskirchen nahm das Landeskriminalamt Oberösterreich Zielfahndungsermittlungen auf. Diese wurden durch eine Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wels ausgelöst.
Eine kriminelle Vorgeschichte
Der Mann steht im Verdacht, am 14. Jänner 2024 einen bewaffneten Raubüberfall auf ein Wettlokal in Wels verübt zu haben. Zudem wird er verdächtigt, zwischen Juli 2024 und Mai 2025 mehrere Delikte begangen zu haben, die als schwerer gewerbsmäßiger Betrug sowie Untreue zu werten sind.
In die Schweiz abgetaucht
Die Ermittlungen ergaben, dass sich der 41-Jährige in die Schweiz abgesetzt hatte. In der Nacht auf den 13. August 2026 stellten umfangreiche Zielfahndungsmaßnahmen seine Rückreise in das österreichische Bundesgebiet fest. Sein Aufenthaltsort wurde schließlich in der Stadt Grieskirchen ausgeforscht. Dort wurde er schlussendlich angetroffen und festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde er im folgenden Verlauf in die Justizanstalt Wels eingeliefert.
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