Alarm in Bulgarien
Drohne voller Sprengstoff nahe Pipeline explodiert
Alarm in Bulgarien: Laut Ministerpräsident Rumen Radew explodierte am Samstag eine mit Sprengstoff beladene Drohne und stürzte danach ab. Der Absturzort befindet sich nahe einer Gasleitung, nur 100 Meter von der rumänischen Grenze entfernt, im Nordosten des NATO-Landes.
Die Drohne war mit einer großen Menge Sprengstoff beladen und explodierte etwa einen Kilometer von einer Kompressionsstation der Transbalkan-Gasleitung, sagte Radew am Samstagvormittag nach einer Sitzung des Sicherheitsrates in Sofia.
„Zunächst registrierte die rumänische Grenzpolizei Drohnengeräusche. Kurz darauf hörte eine Patrouille der bulgarischen Grenzpolizei, die sich in diesem Gebiet aufhielt, eine laute Explosion“, fügte er hinzu.
Die Explosion ereignete sich in einem Sonnenblumenfeld, weshalb keine Opfer und keine Schäden an Gebäuden oder Infrastruktur gemeldet wurden. Einheiten der Grenzpolizei und des Verteidigungsministeriums seien an Ort und Stelle, um den Drohnentyp zu bestimmen.
Drohne weder von Rumänien noch Bulgarien geortet
Laut Radew wurde die Drohne weder im bulgarischen noch im rumänischen Luftraum geortet. „Auch vom Combined Air Operations Center, das den Luftraum über ganz Südeuropa überwacht, liegen uns keine Informationen vor“, erklärte weiter der Regierungschef.
Ähnliche Vorfälle in Rumänien
Bulgarien verstärkt nun die Überwachung. „Nach diesem Vorfall werden Grenzschutzkräfte und -ausrüstung zur Erkennung und Bekämpfung von Drohnen von der türkischen bis zur rumänischen Grenze stationiert“, gab Radew bekannt und erinnerte, dass vor zwei Wochen in Rumänien drei Schahed-Drohnen von der rumänischen Luftwaffe abgeschossen worden sind.









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