Liebe Leserin, liebe Leser, dieser Sommer ist keiner, wie er früher einmal war: Noch nie seit Anbeginn der Messgeschichte gab es bei uns im Ländle derart viele Hitzetage, Menschen, Tiere und die gesamte Natur ätzen unter den hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit. Während die meisten von uns die pralle Sonne so gut es geht meiden, müssen andere sich ihr fast ungeschützt aussetzen. Ich meine die Bauarbeiter, die ein Dach decken, die Straßenarbeiter, die eine neue Fahrbahn asphaltieren und die vielen, vielen anderen Arbeiter und Handwerker, die sich bei dieser Gluthitze körperlich betätigen müssen. Diese Menschen setzen sich einem hohen Risiko aus – und nicht selten muss ihre Gesundheit büßen, wie mein Kollege Philipp Vondrak im Zuge seiner Recherche herausgefunden hat. Was er ebenfalls herausgefunden hat: Obwohl die seit Anfang des Jahres geltende Hitzeschutzverordnung Arbeitgeber dazu verpflichtet, bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Schutzmaßnahmen zu setzen, sieht die Realität auf den Baustellen oft ganz anders aus: In Vorarlberg wurden heuer bislang 131 Kontrollen zur Hitzeschutzverordnung durchgeführt. Bei 57 Prozent der überprüften Betriebe wurden – teils gravierende – Mängel festgestellt. Lesen Sie die ganze Geschichte in der heutigen Sonntagsausgabe der „Krone Vorarlberg“. Passen Sie auf sich auf! Herzlichst, Emanuel Walser
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