„Schwusswunde in Kopf“
Leiche (47) in Lieferwagen mit Migranten entdeckt
Auf einem Autobahnrasthof in Nordfrankreich ist ein Toter mit einer Schusswunde in einem britischen Lieferwagen entdeckt worden. Nach Angaben der französischen Behörden wurden dort zudem rund zehn illegale Migranten vorgefunden.
Ein Verdächtiger, der sich mutmaßlich am Tatort aufgehalten habe, sei in Gewahrsam genommen worden, teilte die Staatsanwältin von Troyes, Isabelle Verissimo, am Samstag mit.
„Schusswunde in Kopf“
Der Lieferwagen mit britischem Kennzeichen stand auf dem Rasthof Champ l‘Epée an der Autobahn 26 rund 30 Kilometer nördlich der Stadt Troyes. Die Leiche des 47-jährigen Mannes wurde am Freitag gegen 5 Uhr mit „einer Schusswunde am Kopf“ auf dem Beifahrersitz des Fahrzeugs entdeckt, wie die Staatsanwältin weiter mitteilte. Angaben zur Nationalität des Toten und der anderen Fahrzeuginsassen wurden nicht gemacht.
Mehrere Menschen flüchteten nach Schüssen
Erste Ermittlungsergebnisse deuteten darauf hin, dass die Schüsse auf der Raststätte abgefeuert worden seien, als der Lieferwagen zum Parken gehalten habe, und dann mehrere Menschen geflohen seien, erklärte die Staatsanwältin. Für Sonntag kündigte sie die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens unter anderem wegen Mordes, versuchten Mordes, unerlaubten Waffenbesitzes, Hilfe bei der irregulären Einreise und Menschenhandels an.

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