Beherztes Ziehen an einem Strang quer durch alle Zuständigkeiten und politische Färbungen statt bürokratischer Borniertheit verhinderte beim Großbrand in der Lobau Schlimmeres.
Selbst zwischen städtischen Behörden innerhalb der Bundeshauptstadt ist das Lauteste am Dialog mitunter das Wiehern des Amtsschimmels. Was kann dann erst draus werden, wenn neben dem roten Wien auch das schwarze Innenministerium und das schwarze Niederösterreich mitreden Höchste Effizienz und Professionalität, wenn’s brennt.
„Viele Hände, schnelles Ende“
Dass das 25 Fußballfelder große Flammenmeer in der Lobau diese Woche nach 20 Stunden niedergekämpft war, lag vor allem an beherzter Zusammenarbeit der Wiener Florianijünger mit Kollegen der OMV und aus Niederösterreich sowie dem Innenministerium mit zwei Hubschraubern der Flugpolizei – atemberaubende Manöver beim Löschwasser-Fassen inklusive – und den städtischen Forstbetrieben.
In reibungsloser Zusammenarbeit bewiesen unsere Wiener der Woche, dass die alte Handwerker-Weisheit „viele Hände, schnelles Ende“ auch im Notfall gilt. Nur die Aufgabe im Blick, ohne Eitelkeiten, Ego und bürokratisches Gerangel um Zuständigkeiten: Daran, dass das ein Erfolgsrezept ist, sollten sich andere auch bei anderen „Brandherden“ ohne sichtbare Flammen öfter erinnern.
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