„Brand aus“ in der Wiener Lobau! Am Mittwochvormittag beendete die Wiener Berufsfeuerwehr die Nachlöscharbeiten. Der rund 18 Hektar große Brand war am Dienstag ausgebrochen und hatte einen Großeinsatz zahlreicher Einsatzorganisationen ausgelöst. Trotz der Entwarnung bleiben Einsatzkräfte vor Ort, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Die Feuerwehr war am Dienstagnachmittag alarmiert worden und war bis 1 Uhr mit zahlreichen Fahrzeugen und Sonderdiensten im Einsatz. Auch Kräfte aus Niederösterreich unterstützten die Löscharbeiten, ebenso zwei Polizeihubschrauber, die zur Lagebeurteilung und zum Aufbringen von Löschwasser eingesetzt wurden.
Zu Spitzenzeiten seien rund 100 Einsatzkräfte mit 40 Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr Wien im Einsatz gewesen. Das betroffene Teilstück der Lobau wurde von der Polizei abgesperrt.
In der zweiten Nachthälfte wurden periodische Kontrollen durchgeführt. Seit 7 Uhr waren erneut Feuerwehrkräfte im Einsatz und führten Kontrollflüge mit der Drohne sowie Nachlöscharbeiten durch.
Brandursache noch unklar
Nach ersten Schätzungen waren etwa 18 Hektar Fläche mit gemischtem Bewuchs aus Wiesen, Sträuchern und Wald betroffen. Die hohen Temperaturen und der Wind stellten eine Herausforderung dar. Menschen kamen wohl nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes war noch unbekannt, die Polizei ermittelt.
Stadt dankt Einsatzkräften
„Meine hohe Anerkennung und mein Dank gilt der Berufsfeuerwehr Wien und allen beteiligten Einsatzkräften“, wurde Bürgermeister Michael Ludwig in einer Aussendung vom Mittwoch zitiert. „In einem äußerst herausfordernden Einsatz haben sie organisationsübergreifend und hochprofessionell zusammengearbeitet und damit unsere Stadt und die Wienerinnen und Wiener geschützt.“
Dieses Miteinander zeigt, wie stark und verlässlich unsere Einsatzorganisationen sind, wenn es darauf ankommt.
Michael Ludwig, Wiens Bürgermeister
„Für die Sicherheit der Wienerinnen und Wiener braucht es gut ausgebildete Einsatzkräfte, moderne Ausrüstung und eine leistungsfähige Infrastruktur. Investitionen in den Brand- und Katastrophenschutz sind daher ein wesentlicher Teil öffentlicher Daseinsvorsorge“, sagte Vizebürgermeisterin und Feuerwehrstadträtin Barbara Novak (SPÖ).
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