Seit Anfang August finden am Hernalser Heuberg in mehreren Gassen Sanierungsarbeiten statt. Für Anrainer bedeutet das: Wer keine eigene Einfahrt oder Garage hat, der kann nicht mehr in der Nähe seines Hauses parken. Vielen bleibt nur ein langer und beschwerlicher Fußmarsch – bei über 30 Grad.
„Es ist ärgerlich. Der Heuberg wird zum Geisterberg“, tobt ein Anrainer im Gespräch mit der „Krone“. Der Grund: die Baustelle auf der Röntgengasse, Plachygasse und Trenkwaldgasse am Heuberg in Hernals. In mehreren Bauphasen wird dort die Fahrbahn bis September saniert.
In jener Zeit darf in den Straßen nur geparkt werden, wenn man eine Einfahrt, Garage oder einen genehmigten Stellplatz hat.
Wer das nicht besitzt, schaut aktuell durch die Finger. „Manche müssen ihre Autos nun einige Kilometer entfernt abstellen und dann zu Fuß nach Hause gehen“, erzählt er.
Auf Anfrage bei der Abteilung für Straßenverwaltung (MA 28) heißt es, dass die Einbahnregelung aufgehoben werden musste, um einen Gegenverkehr zu ermöglichen. Deshalb musste das Parken verboten werden, da die Fahrbahnbreite nun zu gering sei. Um Missverständnisse zu vermeiden, wurden Halteverbotsschilder aufgestellt.
Zu Fuß gehen bei Hitze
„Eine Frechheit“, legt der Anrainer nach. Vor allem für seine älteren Nachbarn sei die Situation sehr belastend. Immerhin müssten manche bei der Sommerhitze weite Strecken gehen. Die MA 28 erklärt, dass Behindertenstellplätze in Abstimmung mit den Nutzern „vorübergehend verlegt werde, um die Erreichbarkeit sicherzustellen.“
Man bedauere, sollten „trotz größtmöglicher Rücksichtnahme Unannehmlichkeiten entstehen“, heißt es von einer Sprecherin.
Aufgrund der Bauarbeiten ist auch der Busverkehr der Linie 44A eingeschränkt. Sie verkehrt bis September bis zur Haltestelle Heuberg, Röntgengasse 39.
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