Den Österreichern fiel es offensichtlich schwerer, sich für eine Spar- und Anlageform zu entscheiden als 2004, heißt es in der Analyse des Sparverhaltens der Fessel-GfK-Experten. Zusätzlich gehe die Zahl der in Frage kommenden Anlageformen seit Herbst 2004 kontinuierlich zurück.
Sparbuch und Bausparen in Führung
Nach wie vor punkten in der Umfrage klassische Anlageformen. So ist die Rangliste der beliebtesten Sparformen im letzten Quartal des Vorjahres wie folgt: Bausparen (47 Prozent), Sparbuch (34 Prozent), Lebensversicherung (28 Prozent), Wohnung/Haus (23 Prozent), Grundstücke (22 Prozent) sowie Pensionsvorsorge mit staatlicher Prämie (22 Prozent).
Bausparverträge erweisen sich zwar immer noch als das Zugpferd, jedoch setze sich der kontinuierliche Rückgang beim Veranlagungsinteresse fort und liege nach einem Minus von zwei Prozentpunkten aktuell bei 47 Prozent. Im Vergleich dazu lag das Interesse an Bausparverträgen im April 2005 noch bei 57 Prozent.
Trendumkehr zeichnet sich ab
Eine Trendumkehr in Richtung "Ertrag vor Sicherheit" könnte durch das zunehmende Interesse der Österreicher an Investmentfonds (19 Prozent) eingeläutet werden, mutmaßen die Experten. Auch Aktien wiesen mit 13 Prozent einen so hohen Wert wie zuletzt 2002 auf.
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