



In Längenfeld im Tiroler Ötztal kam es Freitagmittag zu einem massiven Felssturz. Verletzt wurde zum Glück niemand, auch Tiere – die Geröllmassen donnerten auf eine Weide – kamen nicht zu Schaden. Das Wohngebiet sei nicht unmittelbar betroffen. „Dennoch muss man schauen, ob es Maßnahmen braucht“, so der Bürgermeister zur „Krone“.
Gegen 12 Uhr wurde es in Längenfeld plötzlich laut – ein gehöriges Rumpeln und eine Staubwolke schreckte die Bewohner des Ortsteils Au auf. Bürgermeister Richard Grüner spricht im „Krone“-Telefonat von einem „massiven Felssturz“ und „großen Felsblöcken“, die auf eine Weide abgegangen sind. Die genaue Menge des Abbruchmaterials könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Keine Verletzten, Wohngebiet nicht betroffen
Das Wichtigste: Es kamen weder Menschen noch Tiere zu Schaden! Auch das Wohngebiet sei „nicht unmittelbar“ betroffen, so der Ortschef weiter.




Gebiet wird jetzt unter die Lupe genommen
Dennoch müsse man sich alles genau ansehen und die Situation im Auge behalten, betonte Grüner. Am Montag werde man das Gebiet mit der Landesgeologie genau unter die Lupe nehmen und erheben, ob und welche Maßnahmen es braucht. Dabei werde auch eine Drohne zum Einsatz kommen – bei Bedarf auch ein Hubschrauber.
Der betroffene Bereich wurde inzwischen abgesperrt.
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