Hass auf Homosexuelle

Kampfsportler lockt jungen Mann in tödliche Falle

Niederösterreich
07.08.2026 09:25

Paukenschlag nach dem Leichenfund in Langenzersdorf! Die Bluttat an einem jungen Mann ist offenbar der erste Mordfall in der berüchtigten „Pedo-Hunter-Szene“ in Österreich. Der 18-jährige Kampfsportler dürfte das Opfer (29) aus Hass in eine tödliche Falle gelockt haben.

Es ist ein brandgefährlicher internationaler Trend, der von Übersee Europa erfasst hat. Selbsternannte Pedo-Hunter jagen nicht nur vermeintliche Kinderschänder mit Fake-Profilen, wo sie sich oft auch als minderjährige Buben und Mädchen ausgeben. Im Visier stehen auch Männer aus der LGBTQ+-Community.

Nachbarhaus wurde zum Tatort
Der verhängnisvolle Treffpunkt mit dem auch bewusst zu seiner Homosexualität in sozialen Medien stehenden 29-jährigen Opfer aus Wien war das Nachbarhaus des 18-jährigen Mordverdächtigen in Langenzersdorf (NÖ) – die Besitzer waren auf Urlaub.

Offenbar war das Date eine tödliche Falle. Als Polizisten die Leiche fanden, wies der junge Mann furchtbare Verletzungen im Kopf- und Halsbereich auf. Der trainierte Kampfsportler hatte den 29-Jährigen einfach totgeprügelt.

Geständnis abgelegt
Im Verhör zeigte der Jugendliche dann überhaupt keine Regung. Eiskalt gestand er sein schreckliches Motiv: „Ich hasse Homosexuelle“. Der 18-jährige Mordverdächtige wurde ins Landesgericht Korneuburg eingeliefert. Die U-Haft wird jetzt beantragt.

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