Heftiger Wind, extrem starker Regen: Sonntagabend fegten starke Gewitter über das gesamte Bundesland Salzburg hinweg. Allein in der Mozartstadt musste die Berufsfeuerwehr zu knapp 40 Einsätzen ausrücken.
Es galt, etliche Keller von Wohnhäusern auszupumpen. Zudem gingen aufgrund der massiven Wassermengen viele Kanaldeckel über, einige Unterführungen standen unter Wasser.
Auch die Freiwilligen Feuerwehr waren in den Abendstunden gefordert. Im Großgmain mussten die Floriani einen Keller auspumpen.
Im Wiestal stürzte wegen des kurzzeitig recht heftigen Gewitters ein Baum um. Unwettereinsätze gab es auch in Neumarkt.
Wasserrettung im Einsatz
Am Wallersee führte der plötzliche Windumschwung zu einem Einsatz: Die Wasserrettung wurde zu einer dringenden Menschenrettung gerufen, nachdem ein Bootsfahrer samt seinem Boot im Unwetter als vermisst galt.
Die Wasserrettung Ortsstelle Wallersee leitete unverzüglich gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Henndorf eine Suchfahrt mit Booten auf dem See ein. Dank des raschen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnte die gesuchte Person nach kurzer Zeit wohlauf ausfindig gemacht werden. Sowohl der Bootsführer als auch das Wasserfahrzeug blieben unbeschadet.
Nahezu zeitgleich setzte der Sturm auch den Wassersportlern auf dem Mondsee zu. Ein Segler schaffte es aufgrund der stürmischen Winde und des Wellengangs nicht mehr aus eigener Kraft an das Ufer. Einsatzboote der Wasserrettung rückte aus, nahm das Manövrierunfähige Segelboot auf Haken und schleppte es sicher in den Hafen. Auch hier kamen keine Personen zu Schaden.
Starke Böen beschädigten am Wochenende zudem eine Lichtkuppe auf dem Dach eines Saalfeldener Wohnhauses. 18 Mann der Feuerwehr konnten das Fenster provisorisch reparieren.
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