









„Kärntner Krone“-Gründungsmitglied und Chefredakteur Hannes Mößlacher verabschiedete sich in den wohl verdienten Ruhestand. Die letzte Redaktionskonferenz mit einem Hauch von Wehmut.
Eigentlich war die Abendkonferenz der „Kärntner Krone“ wie immer: Themen wurden besprochen und diskutiert, Termine koordiniert und der nächste Tag geplant. Und doch schwang für das „Krone“-Team ein Hauch von Wehmut mit. Denn für Chefredakteur und „Kärntner Krone“-Gründungsmitglied Hannes Mößlacher war es die letzte Redaktionssitzung.










Da ließ es sich sein Team natürlich nicht nehmen, den Neo-Pensionisten mit einer eigenen Sonderausgabe zu überraschen. Das freute nicht nur den scheidenden „Kärntner Krone“-Boss, sondern auch zahlreiche langjährige Wegbegleiter wie Chef-vom-Dienst-Legende Johann Palmisano, die ehemalige Kärntner Marketing-Leiterin Silvia Kulterer, die Gute Seele der „Kärntner Krone“ Pia Karasin und auch die Chefredakteursgattin Conny Mößlacher.
Geschichten & Anekdoten aus mehr als 40 Jahren
Doch bevor es mit Sack und Pack in den wohlverdienten Ruhestand ging, wurden bei „Polsterzipf’ und Zirbenspritz’“ von Kulinarikkenner Albert Mandl noch Anekdoten und Geschichten aus den mehr als 40 Jahren Berufsleben zum Besten gebracht – und auf die gemeinsamen Stunden, auch fernab der Redaktion, angestoßen.
Das Team der „Kärntner Krone“ wünscht dem frischgebackenen Pensionisten mit Neo-Chefredakteurin Clara Milena Steiner alles Gute und viel Gesundheit.
Für mich ist der 1. August 2013 so ein Tag. An meinem ersten Praktikumstag bei der „Kärntner Krone“ hat mich Chefredakteur Hannes Mößlacher direkt in eine Sondersitzung des Kärntner Landtages geschickt. Damals habe ich gelernt, wie aufregend Journalismus sein kann; und dass Hannes Mößlacher jungen Menschen in dieser Branche vertraut, sie fördert und fordert.
Dann der 26. Mai 2026: Nach einem mehrstufigen Bewerbungsprozess wurde ich von „Krone“-Herausgeber Dr. Christoph Dichand und „Krone“-Chefredakteur Klaus Herrmann als neue Chefredakteurin der „Kärntner Krone“ vorgestellt. Eine Herausforderung, die mich mit Demut und Motivation erfüllt. Am 30. Juli 2026 durften wir unserem Chef eine eigens für ihn produzierte Sonderausgabe überreichen, mit ihm anstoßen und ihm für die Pension nur das Beste wünschen.
Und am gestrigen 1. August, 13 Jahre nach meinem allerersten Tag bei der „Krone“, begann für mich ein neuer erster Tag. Dass beide Daten so miteinander verbunden sind, ist nicht selbstverständlich. Danke, Hannes, für deinen Weitblick, deine Unterstützung und für die Chancen, die du uns eröffnet hast. Dieses Vertrauen weiterzutragen, ist für mich Verpflichtung und Ansporn zugleich.
Ich freue mich, gemeinsam mit einem engagierten Team künftig für Sie, liebe Leserinnen und Leser, verlässlich, kritisch und mit Leidenschaft über unser Bundesland zu berichten. Starker Journalismus lebt von Vertrauen – und das wollen wir uns Tag für Tag aufs Neue verdienen.
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