Carinthischer Sommer

Erfolgsbilanz bestätigt den Carinthischen Kurs

Kärnten
02.08.2026 18:00

Sonntagabend verklingt der dritte Carinthische Sommer unter der virtuosen Intendanz von Nadja Kayali im großen „Krönenden Finale“. Was jetzt schon feststeht: Die heurige Festivalausgabe war ein großer Erfolg!

Was passiert, wenn eine Vision Realität und programmatisch hörbar wird, um Bekanntes mit Neuem zu verbinden und Brücken zu schlagen – zwischen Kulturen, musikalischen wie literarischen Welten, lässt sich in Zahlen fassen, die den wirtschaftlichen und künstlerischen CS-Erfolg abbilden.

 So strömten seit 2. Juli 19.200 Besucher (25 Prozent mehr als im Vorjahr) dem Festivalmotto entsprechend aus „nah & fern“ zu 52 Veranstaltungen (gegliedert in rund 120 Einzelveranstaltungen) nach Villach, Ossiach, Steindorf, Klagenfurt und Finkenstein. Die Gesamtauslastung erreichte somit beeindruckende 96 Prozent.

Was das Geheimnis ihres Erfolgs ist, fasst CS-Frontfrau Kayali wie folgt in Worte: „Unser Publikum ist neugierig und lässt sich auf Dinge ein, die es nicht kennt. Und das Echo darauf ist überwältigend. Heuer kamen auch Menschen zu uns, die im ersten Jahr wohl nicht gekommen wären. Ich spüre, dass mir unser Publikum großes Vertrauen entgegenbringt.“

„Außergewöhnliches sehen wie hören“
„Es hat sich herumgesprochen, dass man bei uns Außergewöhnliches sehen wie hören kann und dass jeder willkommen ist. Auch die Künstlerinnen und Künstler fühlen sich hier in Kärnten bei uns wohl. Mein Traum von einer inspirierenden Festivalstimmung in der Begegnung von Künstlern und Besuchern ist auf besondere Weise in der dritten Saison Wirklichkeit geworden“, so Kayali, die es auch niemals verabsäumt, allen zu danken, „die den Carinthischen Sommer zu diesem außergewöhnlichen Festival gemacht haben.“

Nach dem Carinthischen Sommer ist davor! Also weiß Kayali bereits, wann dieser 2027 steigt, wer Festivalartist sein und welcher Komponist den Auftakt mit seiner Klangmacht prägen wird, verrät es aber erst beim Finale am Sonntag im Congress Center Villach mit der Camerata Salzburg unter Antonello Manacorda und Lukas Sternath, der u. a. für Beethovens „Fünfte“ in Klaviertasten greift.

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