Bei der Flüssigkeit, die ein Welser (20) bei einem freiwilligen Drogentest abgab, handelte es sich ganz offensichtlich nicht um Urin. Das versuchte der junge Drogenlenker den Beamten zwar weiszumachen, doch die glaubten ihm kein Wort – und die Untersuchung beim Amtsarzt gab den Polizisten recht.
Ein 20-jähriger Autolenker aus Wels wurde am Freitag gegen 15:05 Uhr in Thalheim bei Wels zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Aufgrund eindeutiger Symptome einer möglichen Suchtgiftbeeinträchtigung wurde dem Mann ein freiwilliger Drogenurintest angeboten, diesem stimmte er zu. Zuvor gab er an, noch nie Suchtgift konsumiert zu haben. Nach etwa fünf Minuten übergab der 20-Jährige den Polizisten den Urinbecher.
„Sieht immer so aus“
Die Flüssigkeit darin war jedoch hell und schaumig, außerdem waren Essensreste sichtbar. Auf Nachfrage, ob dies Urin sei, sagte der 20-Jährige, dies würde bei ihm immer so aussehen. Ein Test ergab jedoch, dass es sich um keinen Urin handelte. Bei der anschließenden Vorführung zum Amtsarzt stellte dieser eine eindeutige Beeinträchtigung durch Suchtmittel fest. Dem 20-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen.
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