Die Stadt Salzburg öffnet laufend neue Kindergartengruppen. Ausreichend Personal dafür zu finden wird dabei zur Herausforderung. Für Familien auf der Suche nach Betreuungsplätzen gibt es aber auch gute Nachrichten.
Auch im kommenden Kindergartenjahr eröffnet die Stadt Salzburg neue Kindergartengruppen und ganze Kindergärten. Im September sperrt die Einrichtung beim Wohnbauprojekt am Dossenweg in Gneis auf, im Jänner folgt eine Kleinkindgruppe in der Aignerstraße bei der Volksschule Parsch.
„Allein von 2024 bis 2027 werden insgesamt 474 Plätze in der Elementarpädagogik geschaffen“, berichtet Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ). Der Ausbau wird sich in den folgenden Jahren fortsetzen. In Josefiau, Itzling, Maxglan, Salzburg-Süd und in der Schwarzstraße sollen rund 20 neue Kindergartengruppen entstehen.
Zahl der Absagen durch Ausbau deutlich geringer
Der Ausbau der Betreuungsplätze bringt einen großen Personalbedarf mit sich. „Ich habe vergangenes Jahr 80 Personen neu eingestellt und heuer auch schon wieder 50“, sagt Monika Baumann, Dienststellenleiterin für Kindergärten und Horte bei der Stadt. Aktuell sind 420 Kindergartenpädagoginnen beschäftigt. 20 bräuchte es für eine volle Besetzung aller Posten noch.
Der starke Ausbau zeigt aber auch bei der Quote an Zusagen für Kindergartenplätze seine Wirkung. Während es im Kindergartenjahr 2023/24 noch 852 Zusagen und 400 Absagen an die Familien gab, sind es für das kommende Jahr 2026/27 1068 Zusagen und nur mehr 168 Absagen. Die Zahl der Kinder im Kindergartenalter wird in den kommenden Jahren voraussichtlich zurückgehen, was die Situation weiter entspannen dürfte.
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