Wegen teurer Preise

Strobl kämpft jetzt gegen illegale Zweitwohnsitze

Salzburg
31.07.2026 13:30
Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Strobl kann nun selbst Zweitwohnsitze kontrollieren. Die Flachgauer Gemeinde wurde von der Landesregierung als juristische Person zum grundverkehrsrechtlichen Kontrollorgan bestellt. Bürgermeister Harald Humer (SPÖ) hat bereits angekündigt, gegen eventuellen Missbrauch vorzugehen. 

Bisher hatte St. Gilgen als einzige Gemeinde die Möglichkeit, Zweitwohnsitze selbst zu kontrollieren, jetzt kommt mit Strobl ein zweiter Flachgauer Ort hinzu. „Es kann nicht sein, dass der jungen einheimischen Bevölkerung Wohnraum entzogen wird und dadurch die Immobilienpreise befeuert werden. Mit der neuen Möglichkeit hoffen wir, noch effektiver gegen den Missbrauch vorgehen zu können“, sagt Bürgermeister Harald Humer. Gerade in den touristischen Orten sind die Preise in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 

In Strobl reicht die Zweitwohnsitzproblematik bis in die 60er Jahre zurück. Gemeindebedienstete können jetzt aber selbst aktiv werden und die Einhaltung des Hauptwohnsitzgebots kontrollieren. 

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