So helfen Sie Tieren

Hitzeschock: Schon 28 Grad sind kritisch für Hunde

Niederösterreich
01.08.2026 11:00

Viele Hitzetage machen auch unseren Vierbeinern zu schaffen. Besonders ältere, übergewichtige und kurznasige Tiere leiden. Der Österreichische Tierschutzverein gibt nun Tipps für Tierbesitzer. 

Im kühlen Schatten eine „Eisbombe“ essen – so wird in Tierheimen den Vierbeinern momentan geholfen. Dabei werden Früchte oder andere tiergerechte Leckerlis in einer Wasserschüssel eingefroren. Vor allem die Hunde genießen den erfrischenden Snack, um ein wenig Abkühlung zu bekommen. „Tiere, die nicht an die Hitze gewöhnt sind, können schwer damit umgehen“, betont der Österreichische Tierschutzverein. Umso wichtiger ist es, ihnen an diesen Tagen zu helfen.

Da Hunde und Katzen kaum schwitzen, brauchen sie dringend Schatten, frisches Wasser und einen kühlen Liegeplatz. Feuchte Tücher helfen bei der Abkühlung. „Eiskalte Duschen sollten jedoch vermieden werden“, warnt der Verein. „Überhitzte Hunde sollten auch nie ins kalte Wasser springen, da es den Kreislauf überfordert.“

Labrador „Yellow“ genießt die kurze Abkühlung durch den Ventilator. Hunde können sich nur schwer ...
Labrador „Yellow“ genießt die kurze Abkühlung durch den Ventilator. Hunde können sich nur schwer selbst abkühlen.(Bild: Anna Kindlmann)

Katzen leiden of unbemerkt
Während Hunde mit Hecheln oft signalisieren, dass ihnen zu heiß ist, leiden Katzen im Stillen. „Nasses Futter ist oft sinnvoll, da es zusätzlich Flüssigkeit liefert.“ Etwas besser als Hunde halten Katzen die Hitze aus, „bei Hunden sind schon 28 Grad oft zu viel“.

Auch Kleintiere brauchen Schutz vor der Hitze. Kaninchen, Meerschweinchen sowie Ziervögel wie Wellensittiche oder Papageien sind vor allem dann gefährdet, wenn ihr Gehege in der prallen Sonne steht. Bei Zierfischen kann sich hingegen das Aquariumswasser kritisch erwärmen. Steigt die Wassertemperatur zu stark an, kann vorsichtig etwas kühleres Wasser nachgefüllt werden.

Tabu: Heißes Auto
Auch die Vierbeiner genießen an heißen Tagen klimatisierte Räume – genau wie ihre Herrchen. Wichtig ist nur, dass die Klimaanlage nicht zu kalt eingestellt ist und keine Zugluft entsteht. Ein absolutes Tabu bleibt das Zurücklassen von Tieren im Auto – selbst für wenige Minuten. Bereits nach kurzer Zeit können sich Fahrzeuginnenräume lebensgefährlich aufheizen.

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