Schon in wenigen Wochen können die Österreicher eine Sonnenfinsternis bestaunen – eine partielle Sonnenfinsternis, um genau zu sein. Insgesamt gibt es drei verschiedene Arten der Sonnenfinsternis, das Prinzip bleibt aber bei allen gleich.
Eine Sonnenfinsternis bietet ein beeindruckendes Himmelsschauspiel, denn bei dem Naturereignis schiebt sich der Mond genau zwischen die Sonne und die Erde. Dabei wird die Sonne aber nicht immer genau gleich gut verdeckt. Aber Achtung – egal, wie viel von der Sonne der Mond verdeckt: Beobachten darf man nur mit speziellen Finsternisbrillen.
Die totale Sonnenfinsternis
Eine totale Sonnenfinsternis tritt ein, wenn der Mond aus der Perspektive eines Beobachters die Sonnenscheibe vollständig verdeckt. Für einige Minuten verblassen dann die Farben und nur fahles Licht erhellt die Umgebung. Auch helle Sterne können Astronomie-Begeisterte dann sehen, und es wird spürbar kühler.
Bei vollständiger Bedeckung der Sonne kann man schon mit Feldstechern Gasausbrüche auf der Sonnenoberfläche und den weißen Strahlenkranz der Korona, der oberen Atmosphäre der Sonne, beobachten. Vor und nach der totalen Sonnenfinsternis brauchen Astronomie-Begeisterte aber unbedingt eine Finsternisbrille oder spezielle Finsternisfolie, um die Augen zu schützen.
Ein weiteres Phänomen am Beginn und Ende der totalen Sonnenfinsternis sind die sogenannten Baily-Perlen. Wenn Gebirge am Mondrand über die Sonnenscheibe hinausragen, aber Sonnenlicht noch durch die Täler am Mondrand scheint, sieht man einzelne helle Punkte, weshalb die Erscheinung auch Diamantring oder Perlenschnur genannt wird.
Die ringförmige Sonnenfinsternis
Eine ringförmige Sonnenfinsternis tritt auf, wenn sich der Mond in der Nähe seines von der Erde am weitesten entfernten Punktes befindet und kleiner als die Sonne ausschaut. Der Mond verdeckt die Sonne dann nicht vollständig, sodass an ihrem Rand ein „Feuerkranz“ sichtbar bleibt.
Die partielle Sonnenfinsternis
Bei einer partiellen Sonnenfinsternis verdeckt der Mond nur einen Teil der Sonne. Dieses Phänomen ist von einem viel größeren Gebiet aus sichtbar als eine totale oder ringförmige Sonnenfinsternis. In dieser Zone fällt der Halbschatten des Mondes auf die Erde.
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