„Für einige Spieler..“

Eisbullen-Coach spricht über den aktuellen Kader

Langsam aber sicher geht es für den ehemaligen Eishockey-Serienmeister EC Red Bull Salzburg wieder auf das Eis. Nachdem der Spielplan für die kommende Saison in der ICE Hockey League fixiert wurde, fanden sich auch die Cracks von Neo-Cheftrainer Alan Letang wieder ein. Der Kanadier sprach am Mittwoch auch über den aktuellen Kader der Mozartstädter. 

Diese Sommerpause ist bei den Eisbullen keineswegs eine, wie man sie noch aus den vergangenen Jahren kannte. Bereits im Viertelfinale scheiterte man in der abgelaufenen Spielzeit kläglich an Pustertal – mit keinem einzigen Sieg in der Tasche. Der Stachel saß tief. Die Köpfe rauchten. Ein Umbruch wurde angekündigt – und auch vollzogen. 13 Spieler mussten den Klub verlassen. Auch Nachwuchs-Topscorer Maxim Eliseev fiel durch das Raster.

Kaderplanung bei Eisbullen möglicherweise vorerst abgeschlossen
Von den Legionären blieb lediglich Verteidiger Dennis Robertson über. Die Defensive erhielt mit Wyatt Kalynuk, Olivier Galipeau und Jayden Lee (spielt zum ersten Mal in Europa) Zuwachs. Von Schwesterklub München bekam man mit Adam Brooks einen Scorer für die Offensive. Erst fünf von an Spieltagen zehn erlaubten Legionärsplätzen sind bislang besetzt. Und dennoch scheint die Kaderplanung beim Ex-Eishockey-Serienmeister wohl vorerst abgeschlossen.

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Mit dem aktuellen Kader bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Alan LETANG, Cheftrainer EC Red Bull Salzburg

Der neue frische Wind pfeift künftig mehr aus der Richtung des eigenen Nachwuchses, wie Cheftrainer Alan Letang, ebenfalls neu, verriet. „Mit dem aktuellen Kader bin ich zufrieden. In einer perfekten Welt wäre ein Offensivspieler noch ganz gut. Einige Spieler werden jetzt aber erstmals die Chance bekommen, sich zu zeigen und in eine neue Rolle zu schlüpfen“, sagte der 50-jährige Kanadier, der die Mannschaft derzeit kennenlernt.

„Die ersten Tage sind immer sehr wichtig. Es macht schon einen Unterschied, sich persönlich gegenüberzusitzen, anstatt nur zu telefonieren oder zu schreiben“, erklärte der Coach, der nun eine Basis für die Rückkehr des Erfolgs schaffen will. Wie ihm das gelingen wird, bleibt vorerst abzuwarten.

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