Er hat das Rampenlicht nie gesucht und doch den Soundtrack von Weltstars geprägt- Wesley Plass aus Engabrunn steht im Olymp der Musikgeschichte! Zu seinem Fest zu seinem 70. Geburtstag hätte auch die unlängst verstorbene Bonnie Tyler kommen sollen. Die Beiden verband eine lange Freundschaft.
„Meine erste Gitarre hat mir meine Oma geschenkt“, schildert Wesley Plass gerührt. Dass daraus eine Weltkarriere werden würde, konnte er damals nicht ahnen. „Manche Namen stehen groß auf Plakaten. Andere schreiben Musikgeschichte im Verborgenen. Wesley gehört dazu. Denn mein Freund berührt Millionen Menschen“, schildert der Pielachtaler Spitzenmusiker Charly „Mo“ Moser beim Lokalaugenschein im Atelier im Bezirk Krems. Beide griffen in die Saiten.
Legendäre Soundtracks
Mit Weltstars wie Donna Summer, Jennifer Rush, Udo Lindenberg, Pupo, Umberto Tozzi, Howard Carpendale, Chris Thompson, Isaac Hayes oder auch Roger Chapman wirkte Wesley an unzähligen Hits und legendären Soundtracks (wie mit Oscar-Preisträger Harold Faltermeyer) mit.
Hollywood vertraute bei „The Running Man“ mit Arnold Schwarzenegger auf das „göttliche Talent“ des „Hidden Champions“.
166 Millionen Mal verkauft
Bereits 1993 hatten sich Produktionen, an denen Wesley Plass als Gitarrist, Produzent oder Arrangeur beteiligt war, weltweit 166 Millionen Mal verkauft. Heute hält der sympathische Star bei mehr als dem Doppelten.
Seine musikalische Handschrift findet sich außerdem auf rund 15.000 veröffentlichten Titeln. Als Gitarrist, Arrangeur, Komponist, Produzent oder Sänger schrieb Wesley zweifellos Musikgeschichte.
Internationale Tourneen
Live-Auftritte führten ihn auf Bühnen in ganz Europa – vom Münchner Tabarin und Cadillac Club bis zu internationalen Tourneen. Nach seiner letzten Tour mit der Kultband Frumpy im Jahr 1991 verabschiedete er sich leise von großen Konzertbühnen.
Doch sein Name wird mit Sir Paul McCartney und Jimi Hendrix in einem Gitarrenklang genannt.
Musik verbindet Menschen
Zu den berührendsten Projekten zählt eine Produktion für Boxlegende George Foreman. Mit José Carreras, Ramón Vargas, den Wiener Sängerknaben, den Wiener Philharmonikern und Domino Blue entstand ein Werk, das eindrucksvoll zeigt, wie grenzenlos Musik Menschen verbinden kann.
Das gelang auch mit Austropop-Legenden wie Georg Danzer und Wolfgang Ambros.
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