Wenn ein Stadtrat, ein Zahnarzt und ein erfahrener Gastronom gemeinsame Sache machen: Neues Szenelokal „Lich‘n‘stein“ wird ab August die Neunkirchner Lokalszene aufwirbeln.
Darauf hat Neunkirchen gewartet – ein neues Lokal mitten im Herzen der Stadt, direkt am Hauptplatz. Klein, aber fein soll es sein, dafür klassisch, elegant. Viele kennen das Geschäftslokal noch als ehemalige Trafik „Johann“, zuletzt war eine „Neuroth“-Filiale darin untergebracht. Heißen soll es „Licht’n’stein“.
Wer steckt dahinter?
Hinter dem Projekt stehen Stadtrat Heinz Past, Zahnarzt und Hobby-Bierbrauer Friedrich „Friedi“ Lechner, Gastronom Noah Mosser sowie die beiden Investoren Matthias Hübsch und Christian Lutz. Das Gute daran: „Keiner von uns muss von dem Lokal leben“, so Past, der die Gastroszene besonders gut von der anderen Seite kennt und weiß, was in Neunkirchen funktioniert und was fehlt.
Geöffnet von Donnerstag bis Samstag bis zu später Stunde
Das Lokal bietet Platz für rund 40 Gäste und setzt auf eine elegante Bar mit Loungemusik, Hochtischen und einem großen Fenster zum Hauptplatz, über das künftig auch Getränke verkauft werden sollen. Geöffnet wird vor allem Donnerstag bis Samstag – inklusive Frühschoppen und Gastgarten.
Das Konzept dahinter: Klasse statt Masse
Statt riesiger Getränkekarte setzt man auf hochwertige Cocktails, Spezialitätenkaffee, ausgesuchte Weine und exklusives Hausbier von Zahnarzt „Friedi“, das eigens für das Lokal gebraut wird. „Und der Spritzer solle ein besonders guter sein“, verspricht Past. Speisen wird es vorerst keine geben - dafür kleine Snacks und einen Espresso um nur einen Euro.
Besonders originell: Beim Wein treten „Champion gegen Challenger“ an. „Neben dem Hauswein stehen stets zwei Herausforderer zur Wahl - wer sich schlechter verkauft, fliegt wieder aus dem Sortiment“, freut sich Past schon darauf.
Warum gerade „Licht‘n‘steni“?
Der ungewöhnliche Name „Licht‘n‘stein“ spielt auf historische Wandmalereien des Minnesängers Ulrich von Liechtenstein im Gebäude an, die man natürlich in das Lokal integrieren möchte. Die eigenwillige Schreibweise soll zugleich Verwechslungen oder rechtliche Diskussionen mit dem Fürstenhaus vermeiden.
Die Eröffnung ist bereits für den 21. August geplant.
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