Mitsamt Kult-Serien

Bald flimmert ein neuer Fernsehsender auf Geräten

Medien
23.07.2026 14:06
Porträt von krone.at
Von krone.at

ProSiebenSat.1 erweitert seine Senderfamilie und schickt Anfang 2027 mit SAT.2 einen neuen linearen TV-Sender an den Start. Im Mittelpunkt stehen beliebte deutsche Produktionen wie „Der Bulle von Tölz“, „Kommissar Rex“ oder „Verliebt in Berlin“.

Mit SAT.2 wächst das Portfolio des Medienkonzerns auf acht lineare Sender. Neben SAT.1 und dem neuen Kanal gehören dazu SAT.1 Gold, ProSieben, ProSieben Maxx, Kabel Eins, Kabel Eins Doku und Sixx.

Der neue Sender richtet sich laut ProSiebenSat.1 vor allem an Zuschauerinnen und Zuschauer ab 50 Jahren beziehungsweise an die Altersgruppe zwischen 45 und 65 Jahren. Verantwortlich für die Entwicklung ist Ellen Koch, die bereits mehrere Zielgruppensender des Unternehmens betreut. Das Motto des neuen Kanals lautet: „Wiedersehen macht Freude“.

Deutsche Serienklassiker im Mittelpunkt
Inhaltlich setzt SAT.2 vor allem auf bekannte Programme aus dem Archiv von SAT.1. Geplant sind unter anderem Serien wie „Der Bulle von Tölz“, „Kommissar Rex“ sowie frühere Daily-Formate wie „Verliebt in Berlin“.

„Es gibt eine hohe Nachfrage an großen fiktionalen Serien, die man noch sehr gut von früher kennt. Dazu wird ,Der Bulle von Tölz‘ und ,Kommissar Rex‘ gehören und viele alte Dailys wie ,Verliebt in Berlin‘. Es kann aber auch ein paar tagesaktuelle Ausflüge geben“, sagte Henrik Pabst, Chief Content Officer der ProSiebenSat.1 Media SE, der „Süddeutschen Zeitung“.

Der Schwerpunkt des Programms soll auf deutscher Fiction liegen. Gleichzeitig sollen die Inhalte nicht nur im klassischen Fernsehen, sondern auch auf der Streamingplattform Joyn sowie auf weiteren Drittplattformen verfügbar sein.

„Wiedersehen macht Freude“
Ellen Koch sieht SAT.2 als Ergänzung zum bestehenden Angebot: „SAT.1 wird vom Publikum heiß geliebt. Mit SAT.2 schaffen wir ein perfektes, zusätzliches Angebot. Getreu dem Leitmotiv ,Wiedersehen macht Freude‘ zeigen wir die besten SAT.1-Programme aus den vergangenen zwei Jahrzehnten – mit einem klaren Schwerpunkt auf deutscher Fiktion.“

Zugleich wolle der Sender nicht ausschließlich auf Nostalgie setzen. Koch betonte, dass sich die Zielgruppe heute „zehn Jahre jünger und fitter als früher“ fühle und Medien flexibel nutze – egal ob linear, im Streaming oder über kostenlose Plattformen wie YouTube.

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