Österreichpremiere beim Tiroler Familienunternehmen DAKA. Die Entsorgungsfirma aus Schwaz setzt seinen Meilenstein im Bereich der Kreislaufwirtschaft und nahm diese Woche die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaik-Module in Betrieb. Auch eine zweite Neuheit sorgte für Staunen.
Die neue Anlage ist Teil eines umfassenden Gesamtsystems zur industriellen Aufbereitung dieser Module. „Mit der Inbetriebnahme starten wir den ersten industriellen Kernprozess unserer PV-Recyclinglinie in Tirol. Damit schaffen wir die Basis für eine neue Qualität im Recycling von Photovoltaik-Modulen“, erklärt Matthias Zitterbart, GF von DAKA.
Im Zentrum des Systems steht die Entrahmung als Schlüsselprozess: Sie trennt Aluminiumrahmen präzise und materialschonend vom Modul. Das Glas wird dabei nicht beschädigt. Dadurch wird die Grundlage für die hochwertige Rückgewinnung zentraler Rohstoffe wie Glas und Aluminium geschaffen. Die Anlage verfolgt einen vollautomatischen Ansatz, von der Modulerkennung über die robotergestützte Demontage bis hin zur späteren Auftrennung in definierte Wertstofffraktionen.
Um den Prozess genau durchzuführen, helfen Bildverarbeitung, Sensorik und Robotik für einen stabilen, effizienten und skalierbaren Ablauf.
Bereits jetzt ambitionierte Pläne für die Zukunft
Das Unternehmen folgt mit dem System dem Ansatz „Zero Waste“ – einer Philosophie zur Müllvermeidung. Schrittweise soll die PV-Recyclinglinie ausgebaut werden. Das Ziel ist eine hochwertige, industrielle Rückgewinnung von Glas, Aluminium, Zellmaterial und weiteren Wertstoffen aus ausgedienten PV-Modulen.
Neben der Entrahmungsanlage präsentierte man eine zweite Neuheit – die SolarBox. Dahinter verbirgt sich eine intelligente, wiederverwertbare Transportlösung für PV-Module. Die faltbare Box aus verzinktem Stahl schützt Module beim Aufbau oder Transport und lässt sich vollautomatisch per Roboter entladen.
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