Der 81-jährige Kult-Extrembergsteiger Reinhold Messner öffnete beim Erbe für seine Kinder bereits 2019 das Börserl und jetzt sein Herz, als er übers liebe Geld sprach. Und dabei offenbarte der Südtiroler eine Eigenheit, wenn es ums Eigenheim geht.
Dieser Erbstreit ist ein öffentlich geführter. Spätestens, seit Reinhold Messner (81) seinen vier Kindern Layla (45), Magdalena (38), Simon (36) und Anna-Juditha (25) nach der Aufteilung ihrer Erbteile im Jahr 2019 vorwarf, ihn „entsorgt“ zu haben und nur auf sein Erbe aus gewesen zu sein.
Schlosskauf ohne Kredit
Eine Reiberei zwischen Familienmitgliedern, die eine ganz besondere Facette erhält, wenn man hört, dass sich Messners Vermögen auf rund 30 bis 40 Millionen Euro belaufen dürfte. Wobei der Extrembergsteiger, der jahrelang glaubte, im Himalaya-Gebirge den sagenumwobenen Yeti gesehen zu haben (es stellte sich als die Sichtung eines Tibetbären heraus), aus seinem Besitz nie einen Hehl machte. Aktuell erst wieder, als er der belgischen Zeitung „De Tijd“ erzählte: „Als ich ein Schloss kaufen konnte, kaufte ich eins. Basta!“ Er spricht dabei von Schloss Juval im Südtiroler Vinschgau, das mittlerweile ein Museum, vollgepackt mit teuren Kunst- und Kulturobjekten, ist. Das Besondere daran: Er nahm dafür keinen Kredit bei einer Bank auf. Dorthin gehe er nie, denn es sei ihm, wie er selbst sagt, „zu langweilig“.
Alles andere als das ist die familiäre Situation. Messner, der mit seiner dritten Ehefrau Diane (46) lebt, dürfte wirklich keinen Kontakt mehr mit seinen Kindern pflegen. Wobei die, besonders Sohn Simon, das anders darstellen. Denn laut ihm sei die Lage anders und es sei sein Vater, der jede Kontaktaufnahme blocke – was ihn sehr schmerze.


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