104 Spiele wurden bei der diesen Sommer in drei Ländern ausgetragenen Fußball-WM in den fünfeinhalb Wochen von beiden Sendern im FreeTV übertragen – mit der Endbilanz können ORF und ServusTV zufrieden sein. Die größten Stars der Welt fesselten die Fans vor den Bildschirmen.
Von 11. Juni bis 19. Juli wurden 104 Spiele bei der diesjährigen Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA absolviert – so viele wie nie zuvor. Der ORF und ServusTV teilten sich die Rechte brüderlich und übertrugen jeweils 52 Partien. Das Finale zwischen Spanien und Argentinien Sonntagabend zur Primetime zog noch einmal ordentlich an.
Im Schnitt verfolgten die Partie 2,25 Millionen Zuschauer im ORF, was 73 Prozent Marktanteil bedeutet und für den Öffentlich-Rechtlichen einen Top-Wert darstellt – laut dem Sender war es die meistgesehene Sendung seit einer Ausgabe der „Zeit im Bild“ 2020 mit dem Inhalt Corona. Im Millionenbereich waren auch die Österreich-Vorrundenpartien gegen Jordanien und Algerien, obwohl zu ungünstigen Zeiten von 6 bzw. 4 Uhr morgens.
Den Jackpot bei den einheimischen Spielen knackte freilich ServusTV, weil man die Kracher gegen Argentinien in der Vorrunde (2,12 Millionen Zuseher bei 78 Prozent Marktanteil) und das Ausscheiden gegen Spanien im Sechzehntelfinale (2,25 Millionen Zuseher bei 80 Prozent Marktanteil) für sich verbuchen konnte.
Im Gesamtschnitt kam der ORF auf 453.000 Zuschauer und ServusTV auf 406.000 – der Privatsender übertrug aber drei der am meisten gesehenen Partien. Aufgefallen sind so manche Gesichter. Daniel Warmuth und Andi Herzog vom ORF positiv. Steffen Freund und Jan Åge Fjørtoft bei ServusTV ambivalent und ORF-Urgestein Thomas König auf der Zielgeraden eher dürftig.
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