Zertrümmerte Autoscheiben, demolierte Baustellen-Absperrungen – ihrer Zerstörungswut freien Lauf hatten kürzlich vorerst Unbekannte bei Waidhofen an der Ybbs (NÖ) gelassen. Jetzt wurden die Täter ausgeforscht: zwei junge Russen auf Zechtour!
Es war am 4. Juli zwischen 3.30 Uhr und 5 Uhr, als zwei vorerst unbekannte Rowdys eine Spur der Verwüstung entlang der Redtenbachstraße zwischen Rien und Waidhofen an der Ybbs zogen. Die nächtlichen Randalierer zertrümmerten zuerst das Türglas einer Garage und schlugen dann mit einem Holzstück die Heckscheibe des darin abgestellten Pkw ein.
Gitter in Bach geworfen
Dann zogen die Männer weiter. Die Heckscheibe eines am Straßenrand abgestellten Transporters warfen sie mit einem Stein ein, beschädigten ein weiteres Garagenfenster und zertrümmerten eine Scheibe eines in einer Einfahrt geparkten Autos. Auf ihrem weiteren Zerstörungstrip warfen Sie Absperrgitter einer Baustelle in den Redtenbach und rissen mehrere Straßenpflöcke aus.
Langeweile im Vollrausch
Der Schaden, den die Täter hinterlassen haben, beläuft sich auf rund 10.500 Euro. Zeugenhinweise und intensive Ermittlungen brachten die Polizei auf die Spur der Randalierer.
Als Verdächtige wurden zwei Staatsangehörige der Russischen Föderation (15 und 19 Jahre alt), die im Bezirk Amstetten wohnen, ausgeforscht. Die Beschuldigten zeigten sich geständig. Im Verhör gaben sie an, sie seien in dieser Nacht stark betrunken gewesen. Ihr Motiv für die Zerstörungen: Langeweile! Die Burschen wurden angezeigt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.