Liebe Leserinnen, liebe Leser, wer geglaubt hat, die Bregenzer Festspiele würden sich im Jahr ihres 80-jährigen Bestehens auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen, sieht sich getäuscht. Das Interview mit Intendantin Lilli Paasikivi in der heutigen „Krone“ macht eines unmissverständlich klar: Bregenz verharrt nicht in der Nostalgie, sondern stellt sich den unbequemen, drängenden Fragen unserer Gegenwart. Paasikivi versteht Kunst nicht als reine Realitätsflucht, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Krisen – von Fake News über den Klimawandel bis hin zu drohenden Sparmaßnahmen in der Kulturförderung. Mit strategischem Weitblick, künstlerischem Anspruch und einer Portion finnischem „Sisu“ will Paasikivi die Festspiele zu einem Ort des Erlebens, der Begegnung, aber auch der Diskussion machen. Ein vielversprechender Auftakt. In einem zweiten Artikel geht es ebenfalls um Kulturelles und viele Erlebnisse. Die Dornbirner Familie Hengl hatte sich vor zwei Jahren mit dem Segelboot auf den Weg gemacht, um die Welt zu erkunden. Ihr ursprüngliches Ziel, Australien, haben sie nicht erreicht – dafür aber viele andere Eindrücke gewonnen. Viel Vergnügen beim Lesen und einen erholsamen Sonntag wünscht Ihnen Sonja Schlingensiepen
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