Suche nach Löschwasser

So geht die Feuerwehr mit der Trockenheit um

Oberösterreich
16.07.2026 09:00
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Wald- oder Flurbränden. Ausgetrocknete Bäche und Flüsse sorgen aber für Probleme bei der Suche nach Löschwasser. Landwirte helfen mit Güllefässern aus.

„Wasser marsch!“ – doch plötzlich kommt kein Wasser aus dem Schlauch. Dieses Worst-Case-Szenario ist in Oberösterreich zum Glück noch nicht eingetreten, die heimischen Feuerwehren haben aber bereits erste Maßnahmen wegen der anhaltenden Trockenheit gesetzt.

In dieser Form noch nie erlebt
„Das Thema beschäftigt uns massiv. Die Mattig, aus der wir normalerweise Löschwasser beziehen, ist komplett ausgetrocknet. In dieser Form habe ich das noch nie erlebt“, schildert Franz Baier, Bezirksfeuerwehrkommandant Braunau. Vor allem das Innviertel ist durch den ausbleibenden Regen betroffen. „Man kennt es schon extrem, dass der Niederschlag heuer fehlt. Wir haben uns jahrelang auf unsere Löschwasserstellen verlassen“, bekräftigt Johannes Veroner, Bezirksfeuerwehrkommandant Schärding.

Löschwasserstellen kontrolliert
In den betroffenen Bezirken hat man nun etwa bei einer Erststufe bereits mehr Tankwagen dabei. Außerdem werden die vorhandenen Löschwasserstellen vorab kontrolliert. Und im Ernstfall sind ansonsten längere Zubringerleitungen oder die Hilfe von anderen Wehren nötig. „Im ländlichen Bereich sind wir auf die Unterstützung aus der Landwirtschaft angewiesen. Das Zusammenspiel mit Bauern, die mit Güllefässern vorbeikommen, funktioniert sehr gut“, so die beiden Kommandanten.

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