40 Teilnehmer absolvieren im Linzer Parkbad die Ausbildung zum Rettungsschwimmer. Wo jeder Handgriff sitzen muss.
Zeitlimits beim Schwimmen, Streckentauchen, gewisse Befreiungsgriffe von einer Halsumklammerung, das Wiederbeleben sowie Schwimmen mit Kleidung – die rund 40 Teilnehmer der drei Kurse (Rettungsschwimmer, Rettungsschwimmlehrer sowie Helfer), die derzeit im Linzer Parkbad ihre Ausbildung absolvieren, lernen für den Ernstfall. Der leider viel zu oft eintritt. Denn durchschnittlich ertrinken pro Jahr in Österreich 42 Menschen. Neun Prozent der Opfer sind Kinder und nach Niederösterreich (8) gibt es in Oberösterreich (7) im Schnitt die meisten Ertrinkungsopfer. „Jedes zehnte Kind kann nicht gut genug schwimmen. Das ist ein Riesenproblem. Denn oft scheitert es an den fehlenden Bädern“, so Michael Heilbrunner, Landesreferent für Schwimmen und Rettungsschwimmen im OÖ. Jugendrotkreuz.
Jedes zehnte Kind kann nicht gut genug schwimmen. Das ist ein Riesenproblem. Denn oft scheitert es an den fehlenden Bädern.

Michael Heilbrunner, Landesreferent für Rettungsschwimmen
Bild: Markus Wenzel
Richtige Technik gefragt
In 40 Stunden lernen die angehenden Lehrer, was im Notfall zu tun ist. „Ich will die Sicherheit haben, wenn ich mit meinen Kindern ins Freibad gehe, zu wissen, was zu tun ist. Es sind viele neue Dinge dabei. Ich habe noch nie eine Person aus dem Becken herausgezogen, da ist die richtige Technik gefragt. Aber mit Sonnencreme ist es schwierig“, lacht die Germana Haider.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.