Letzter Abschnitt

Graz: Größte Notaufnahme des Landes ist nun fertig

Steiermark
14.07.2026 19:15
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Seit November 2024 werden am Grazer LKH-Universitäts-Klinikum die chirurgische und die internistisch-neurologische Notaufnahme gemeinsam betrieben – es ist die größte ihrer Art in der Steiermark. Nun ist das ZAM (Zentrum für Akutmedizin) endgültig fertig. Neu sind etwa der Eingangsbereich und die Beobachtungsstation. 

Im letzten Abschnitt entstanden eine neue Eingangszone, moderne Bereiche für Ersteinschätzung und Triage sowie eine Beobachtungsstation mit 30 Betten und Behandlungsplätzen, in welcher Patienten bis zu 24 Stunden beobachtet werden können. Der Haupteingang befindet sich an jener Stelle, an der sich früher die internistische Erstaufnahme (EBA) befand. Hier kommen sowohl Rettungstransporte als auch Patienten, die selbst anreisen, an. Nach der Ersteinschätzung erfolgt die Zuweisung in die passenden Behandlungsbereiche des Zentrums für Akutmedizin, in die allgemeinmedizinische Akutversorgung oder auf die neue Beobachtungsstation. 

Laut dem Kages-Finanzvorstand Ulf Drabek wurden für diesen Abschnitt 12,6 Millionen Euro investiert, die Arbeiten waren Teil der umfangreichen Bauprojekte am Grazer Chirurgiekomplex. Auch Forschung und Lehre sollen von der modernen Notaufnahme profitieren. Zur Eröffnung am Dienstag kamen unter anderem Kages-Vorstand Gerhard Stark, Med-Uni-Vizerektor Alexander Rosenkranz, das Direktorium des LKH-Uniklinikums, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl. 

Hier erhalten Sie Einblick in die zentrale Notaufnahme: 

Neue Räume für die Beobachtungsstation/Triage.
Neue Räume für die Beobachtungsstation/Triage.(Bild: KANIZAJ photography)
Stützpunkt der neuen Beobachtungsstation.
Stützpunkt der neuen Beobachtungsstation.(Bild: KANIZAJ photography)
Anmeldebereich mit einem Schalter für die Rettung und einem für Patienten, die selbst kommen.
Anmeldebereich mit einem Schalter für die Rettung und einem für Patienten, die selbst kommen.(Bild: KANIZAJ photography)

Neue Radiologie kurz vor der Freistellung
Verbunden ist das ZAM mit der neuen Universitätsklinik für Radiologie, für die 173 Millionen Euro flossen. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit wurde am vergangenen Donnerstag der erste Bauteil eröffnet, der zweite folgt im Herbst. Damit ist der letzte große Neubau aus dem Bauprogramm „LKH 2020“ realisiert.

Die Klinik bietet hochmoderne Technik, darunter sind zwei Computer- und drei Magnetresonanz-Tomographen und acht Geräte für nuklearmedizinische Verfahren. Vier Räume sind so vorbereitet, dass künftig weitere bildgebende Top-Technologien installiert werden könnten. Der Neubau bietet zudem ausreichend Flächen für Lehre und Forschung.

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