Die Mission: Fachkräfte schneller finden. Die strategische Umsetzung: Ein Vertrag zwischen Bundesheer und dem AMS, der die Abstimmung mit den Geschäftsstellen ermöglicht.
Die Pensionierungswelle macht auch vor dem österreichischen Bundesheer nicht halt. Bis 2030 werden ungefähr 1500 Uniformierte und 1500 Zivilbedienstete des Bundesministeriums für Landesverteidigung den Ruhestand antreten. Durch eine Zusammenarbeit soll die Arbeitsvermittlung noch rascher funktionieren.
Jobmeldungen direkt an das AMS
Im Rahmen des Pilotprojekts zwischen dem Verteidigungsministerium und dem Arbeitsmarktservice Niederösterreich (AMS) werden die Jobmeldungen des Bundesheeres jetzt direkt mit den regionalen Geschäftsstellen des AMS Niederösterreich abgestimmt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und AMS-Landesgeschäftsführerin Sandra Kern unterzeichneten kürzlich im Beisein von Militärkommandant Georg Härtinger die Kooperationsvereinbarung.
In Niederösterreich zählt das Bundesheer circa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind zwei Drittel Soldatinnen und Soldaten, ein Drittel Zivilbedienstete vom Arzt bis zum Zimmerer. Besonders groß ist der Personalbedarf bei Handwerkern.
„Das Bundesheer bietet zahlreiche sichere Jobs mit Perspektive“, erklärt Ministerin Tanner. Und Kern ergänzt: „Durch die engere Zusammenarbeit können wir die Chancen für unsere arbeitssuchenden Kunden schneller sichtbar machen und gezielt vermitteln.“
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