


In der Nacht auf Montag hatte eine Wanderin auf der Voisthalerhütte am Hochschwab einen medizinischen Notfall. Aufgrund des starken Windes war eine Rettung per Hubschrauber nicht möglich. Die Bergrettung trug die Frau ins Tal.
14 Personen der Bergrettungen Thörl, Kapfenberg und Turnau mussten in der Nacht auf Montag auf den Hochschwab aufsteigen. Gegen 1.10 Uhr hatte eine Frau, die auf der Voisthalerhütte nächtigen wollte, einen medizinischen Notfall erlitten, woraufhin die Einsatzkräfte alarmiert wurden. Aufgrund der starken Windverhältnisse war eine Rettung per Hubschrauber jedoch nicht möglich.



Die Bergretter, unter ihnen befand sich auch ein Bergrettungsarzt, stiegen also mit Sanitäts- und Rettungsmaterial ausgerüstet zur Hütte auf. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau von den Einsatzkräften in einer Gebirgstrage bis zur Talstation der Materialseilbahn transportiert. Gegen 6.30 Uhr konnte sie schließlich an einer Forststraße an das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag übergeben und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Fordernde Woche für Bergretter
Die Bergrettungen Bruck an der Mur und Kapfenberg wurden in der vergangenen Woche zu insgesamt drei Einsätzen alarmiert. Vergangenen Montag kam es am Susannensteig zu einem medizinischen Notfall. Am Dienstagabend wurden die Helfer erneut zum selben Steig gerufen. Eine Person war zu Sturz gekommen und hatte sich dabei eine Verletzung am Knöchel zugezogen. Sie musste in einer Gebirgstrage rund 900 Meter zum Hubschrauber transportiert werden. Am Sonntag wurden die Bergrettungen zu einem weiteren medizinischen Notfall am Madereck gerufen.
„Besonders bewährt hat sich bei den Einsätzen die neue MED-Alarmierung. Dieses System ermöglicht die gezielte Alarmierung speziell ausgebildeter Notfallsanitäter der Bergrettung, um eine rasche und professionelle medizinische Erstversorgung sicherzustellen. Das neu eingeführte System funktionierte bei diesen Einsätzen hervorragend“, heißt es in einer Aussendung der Organisation.
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