Mit 14 Jahren Goethes „Faust“ zu lesen, ist für die meisten Jugendlichen wohl eher Anstrengung als Freude. Schauspielerin Valery Tscheplanowa erlebte beim ersten Lesen der Lektüre jedoch ein Schlüsselerlebnis, das ihren beruflichen Werdegang beeinflusste.
„Ich war unglaublich fasziniert davon, dass ein Autor einen Nicht-Menschen formuliert“, so die 46-Jährige über die Figur des Mephisto. Ab 25. Juli wird Tscheplanowa genau diesen in der Inszenierung von Ulrich Rasche auf der Pernerinsel verkörpern.
Ein futuristisches, bewegliches Bühnenbild erwartet die Zuschauer in „Faust I“. Alfred Brooks liefert exotische Klänge in einer Mischung aus analogen und digitalen Effekten. Ein durchwegs laufender Takt wird den Schauspielern ihren Bewegungsablauf während des Stückes vorgeben.
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