Die 75. Edition der Tour of Austria markierte nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte der Rundfahrt. Sondern auch ein echtes „Tourgestein“ gab seinen Abschied auf Raten bekannt. Peter Stankovic wird in Zukunft kürzertreten.
Aufhören, wenn es am schönsten ist – dieses Motto nahm sich Peter Stankovic zu Herzen. Seit vielen Jahren ist die Tour of Austria untrennbar mit dem Pongauer verbunden. Am Sonntag nach der fünften Etappe, die nach Wien führte, verkündete der Tausendsassa seinen Abschied.
„Ich werde die Rundfahrt künftig nicht mehr im Tross begleiten“, erklärte der 73-Jährige. Ab einem gewissen Alter müsse man die Jungen ranlassen, sagte Stankovic, der beim größten Radsport-Event Österreichs etwa für einen reibungslosen Ablauf bei den Bahnübergängen sorgte.
Ich wollte immer hören: „Ohne dich geht es nicht.“ Das habe ich dann auch gehört.
Peter Stankovic lässt jetzt den Jungen den Vortritt
„Da wird sicher Wehmut dabei sein“
Das „Tourgestein“ erlebte einen Abschluss aus dem Bilderbuch. Stankovic übergab dem Gesamtsieger Gregor Mühlberger auf dem Podest die Trophäe. „Das hat sich tatsächlich so ergeben. Schöner geht es nicht“, freute sich der Tausendsassa, der ehrlich zugab: „Wenn ich die Fahrer künftig vorbeirauschen sehe, wird bei mir sicher Wehmut dabei sein.“
Endgültig ist der Abschied aber doch nicht. Schließlich wird St. Johann/Alpendorf abwechselnd mit der Stadt Salzburg in den kommenden Jahren fest im Rundfahrt-Kalender verankert sein. „Da werde ich mich natürlich voll reinhauen“, versprach Stankovic.
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