Das im Bereich Zusammenbau und Montage beweglicher Elemente tätige Unternehmen Carpo GmbH & Co KG mit Sitz in Dornbirn ist insolvent. Am Landesgericht Feldkirch wurde über das Vermögen der Gesellschaft ein Konkursverfahren eröffnet. Der Insolvenzantrag erfolgte auf Eigenantrag durch die unbeschränkt haftende Gesellschafterin, die Carpo GmbH.
Eine gute Nachricht gibt es für den Arbeitsmarkt: Nach Angaben des Unternehmens sind keine Dienstnehmer von der Pleite betroffen. Die finanziellen Dimensionen sind dennoch erheblich: Die Verbindlichkeiten der Firma belaufen sich auf rund 757.000 Euro.
Geplatztes Großprojekt als Ursache
Als Hauptgrund für die wirtschaftliche Schieflage nennt die Schuldnerin das Ausbleiben erwarteter Einnahmen aus einem geplanten größeren Projekt. Man habe fest mit der Umsetzung und den daraus resultierenden Zahlungsflüssen gerechnet. Das Ausbleiben dieses Geldes führte in der Folge zu massiven Liquiditätsengpässen, wodurch laufende Zahlungsverpflichtungen nicht mehr fristgerecht bedient werden konnten.
Die nächsten Schritte im Verfahren
Zum Masseverwalter wurde der Feldkircher Rechtsanwalt Gerhard Scheidbach bestellt. Betroffene Gläubiger können ihre Forderungen ab sofort und bis zur gerichtlichen Anmeldefrist am 1. Oktober 2026 über den KSV1870 anmelden. Die Prüfungs- und Berichtstagsatzung wurde für den 15. Oktober 2026 am Landesgericht Feldkirch anberaumt.
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