Vor dem ersten großen Reisewochenende hat die Landesverkehrsabteilung Bregenz am Freitag eine großangelegte Schwerpunktaktion durchgeführt. Das Ergebnis der Tempokontrollen ist alarmierend: Allein an drei Hauptverkehrsadern wurden fast 1000 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Für mehrere Lenker endete die Fahrt noch vor Ort.
Besonders häufig blitzte es im Baustellenbereich der A 14 bei Göfis. Obwohl dort eine strikte Beschränkung von 60 km/h gilt, stellte die Polizei insgesamt 628 Übertretungen fest. Der unrühmliche Spitzenreiter wurde hier mit stolzen 108 Sachen gemessen – fast doppelt so schnell wie erlaubt. Nicht weniger rasant ging es auf der S16 zu, wo die Beamten 294 Anzeigen erstatteten. In einem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt wurde ein Fahrzeug sogar mit 151 km/h erfasst.
Führerscheinabnahmen und hohe Sicherheitsleistungen
Die Raserei hatte direkte Konsequenzen: Drei Lenkern wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen, weil sie das Limit um mehr als 50 km/h überschritten hatten. Zudem hob die Polizei bei fünf ausländischen Fahrzeuglenkern vorläufige Sicherheitsleistungen in der Höhe von insgesamt rund 3400 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens ein.
Auch auf den Ausweichrouten wurde kontrolliert. So registrierte die Polizei auf der Bregenzerwaldstraße im 50-km/h-Bereich zwischen Schröcken und Neßlegg 68 Geschwindigkeitsübertretungen, mit einem Höchstwert von 81 km/h. Aufgrund des dichten Urlaubsverkehrs kündigte die Landesverkehrsabteilung an, die Kontrollen auf den stark frequentierten Straßen fortzusetzen.
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