Wilde Fahrten auf zwei Rädern sorgen in Wien immer wieder für gefährliche Situationen. Am Freitag nahm die Polizei deshalb bei einer Schwerpunktaktion vor allem Fahrradfahrer und E-Scooter-Lenker ins Visier – mit teils erstaunlichen Ergebnissen.
Beamte des uniformierten Fahrraddienstes der Landesverkehrsabteilung Wien führten im gesamten Stadtgebiet ein Planquadrat durch. Dabei hagelte es insgesamt 224 Organmandate. Die kontrollierten Verkehrssünder mussten zusammen mehr als 11.000 Euro an Strafbeträgen bezahlen.
Mehrere E-Scooter-Lenker deutlich zu schnell
Doch nicht nur kleinere Verstöße wurden entdeckt: Die Polizei erstattete zusätzlich 128 Anzeigen wegen verschiedener Verkehrsübertretungen. Besonders auffällig waren mehrere E-Scooter-Lenker, die deutlich zu schnell unterwegs waren. Bei den Kontrollen wurden Geschwindigkeiten von 46, 59, 70 und sogar unglaublichen 91 km/h gemessen.
Mit der Schwerpunktaktion wollte die Polizei erneut auf die Bedeutung der Verkehrsregeln aufmerksam machen und das Bewusstsein für mehr Sicherheit auf Wiens Straßen stärken.
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