Diese vermeintliche Liebesaffäre endete für einen 62-Jährigen im finanziellen Desaster! Eine Rumänin soll dem Mann fast 800.000 Euro abgeknöpft haben. Nun klickten in Wien die Handschellen.
Monatelang soll eine 30-jährige Rumänin dem Mann die große Liebe vorgespielt haben. Die mutmaßliche Love Scammerin hatte den Mann über eine Social-Media-Plattform angeschrieben, kennengelernt und ihm eine Liebesbeziehung vorgetäuscht, um Geld von ihm abzupressen, berichtete die Landespolizeidirektion. So habe sie den 62-Jährigen zu angeblichen Investitionen und Darlehen verleitet. Der Schaden: mehr als 790.000 Euro.
„Geld für Scheidung“
Die Frau habe angegeben, „in ein Kosmetikstudio und in ein Wohnprojekt investieren zu wollen“, erklärte eine Polizeisprecherin. Bereits 2024 war es zu ersten Überweisungen gekommen. Die Frau dürfte in der Folge auch angegeben haben, dass sie Geld für die Scheidung von ihrem angeblichen derzeitigen Partner benötige.
Am Weg zu Treffen festgenommen
Für Donnerstag hatten die beiden ein erneutes Treffen in einem Lokal in Wien-Leopoldstadt vereinbart. Noch am Weg zu dem Lokal klickten für die Rumänin jedoch aufgrund einer Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft die Handschellen. Nach der Festnahme durch Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) wurde die Verdächtige in eine Justizanstalt überstellt.
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