Junger Mopedfahrer (15) starb nach Kollision mit einem rückwärtsfahrenden Lastwagen in Rainbach im Mühlkreis. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang sind immer noch im Gange. Der beteiligte Lkw-Lenker (24) wurde nun befragt. Dabei gab er an, den Zweiradfahrer „nicht wahrgenommen“ zu haben.
Einen Monat ist es mittlerweile her, dass der 15-jährige Sebastian E. bei einem Unfall in seiner Heimatgemeinde Rainbach im Mühlkreis tragisch ums Leben kam. Der Jugendliche war mit seinem Moped gerade auf dem Heimweg von der Schule, als er wenige hundert Meter von seinem Zuhause entfernt von einem Lkw erfasst und mitgeschleift wurde.
„Nicht wahrgenommen“
Der Schüler hatte den Weg an einer Baustelle vorbei gewählt, der für den normalen Straßenverkehr gesperrt gewesen wäre. Der 24-jährige Lenker des Lasters gab nun bei seiner Einvernahme durch die Polizei an, dass er den hinter ihm stehenden Mopedlenker „nicht wahrgenommen“ habe. Als er auf den Vorfall aufmerksam wurde, habe er sofort sein Fahrzeug gestoppt und Erste-Hilfe-Maßnahmen gesetzt.
Warten auf Gutachten
Ein bestellter Sachverständiger soll nun die genaue Unfallursache und Verhinderungsmöglichkeiten klären. Bis ein Ergebnis vorliegt, kann es bis zu drei Monate dauern. In der Zwischenzeit laufen die Ermittlungen gegen den 24-jährigen Lkw-Fahrer wegen fahrlässiger Tötung weiter.
Weitere Unfälle mit Lastern
Glimpflicher gingen am Mittwoch zwei weitere Unfälle mit Lkw-Beteiligung aus. In Rüstorf kam ein 17-Jähriger mit seinem Moped zu Sturz und schlitterte unter einen entgegenkommenden Laster. Der Bursch konnte sich selbst befreien und lag am Donnerstag bereits auf der Normalstation des Salzkammergut Klinikums Vöcklabruck. Und in Linz übersah ein bosnischer Lkw-Fahrer (52) aus Linz kurz vor 19 Uhr eine einheimische Radfahrerin (51). Die Frau wollte bei Grünlicht den Radübergang queren und wurde dabei im Bereich der Beine von dem tonnenschweren Gefährt überrollt.
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