Die Kinder wird's freuen – die Landwirte und Grundwasser-Verantwortlichen weniger: Mit Schulende am Freitag in den restlichen Bundesländern soll eine längere Trockenperiode beginnen. Ausgedehnter Regen ist in den Wetterkarten nicht in Sicht, eine weitere Hitzewelle aber auch nicht.
Alle, die gerne Sonnensommer haben, wird’s freuen. Doch für alle, die auf Regen warten, wird’s weniger schön“ – zum morgigen Ferienbeginn schaut Meteorologe Michael Butschek in die Wetterkarten und traut sich auch einen Blick weiter nach vorne. Denn alle Langzeitprognosen tippen auf trockene Witterung in den kommenden sechs Wochen.
Wochenende wird heiß
„Gewitter wird’s immer mal geben, aber lange anhaltender Regen ist derzeit nicht in Sicht“, so der GeoSphere-Austria-Experte. Am Wochenende wird’s in Oberösterreich bis zu 34 Grad geben, doch eine weitere Hitzewelle bis knapp unter 40 Grad ist derzeit unrealistisch. „Es bleibt sommerlich warm mit Temperaturen um die 30 Grad“, so Butschek.
Regen half Grundwasser kaum
Der Regen der vergangenen zwei Tage – das waren im Bezirk Kirchdorf mit den knapp 15 Litern pro Quadratmeter die höchsten Werte in Oberösterreich – hat maximal den Wiesen und Feldern geholfen, im Grundwasser ist seit Wochen kein Nachschub angelangt.
Derzeit sind nur fünf der 50 Messstellen in Oberösterreich auf „grün“, alle anderen zeigen niedrigen oder sehr niedrigen Stand an. Und auch die Hälfte der Bäche und Flüsse sind schon auf alarmierendem Niedrigwasserstand – nur noch beim Hallstätter- und Traunsee und bei der Donau unterhalb von Linz zeigen die Pegel Mittelwasser.
Alle Langzeitprognosen sagen derzeit eine durchaus trockene Witterung bis Mitte August voraus.
Michael Butschek, Meteorologe
Sollte die Langzeitprognose zutreffend sein, dürfte sich die Lage rund um die Wasserversorgung während der Urlaubszeit zuspitzen. Im Vorjahr war es übrigens genau anders gewesen – mit Beginn der lange Ferien war es mit dem schönen Sommerwetter vorbei gewesen.
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