Das Unternehmen Transgourmet investiert ordentlich viel Geld in einen neuen Standort in Kematen. Kürzlich wurde zu einer Baustellenparty geladen. Der Testbetrieb startet ab September.
Einen wichtigen Meilenstein feierten Projektpartner, ausführende Unternehmen und zahlreiche Gäste in Kematen. Dort entsteht derzeit ein neuer Standort des Gastronomie-Großhändlers Transgourmet. Gefeiert wurde im Zuge der Baustellenparty der Abschluss der Arbeiten am Rohbau. Bis zum Herbst wird nun fleißig am Innenausbau gewerkelt.
Wie die Verantwortlichen bei der Meilenstein-Feier betonten, verlaufe der Baufortschritt planmäßig: Bis Ende Juli werden die Büro- und Lagerflächen fertiggestellt und schon Anfang August die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze beziehen. Parallel dazu wird mit der Warenannahme gestartet. Läuft weiterhin alles nach Plan, beginnt Mitte September der Testbetrieb.
Wir investieren mit dem neuen Standort nicht nur in moderne Logistik und optimale Kundennähe, sondern auch in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes.
Daniel Herb
Hälfte der Investitionen fließt in Tiroler Firmen
In Summe investiert Transgourmet rund 28 Mio. Euro in den neuen Standort. Mehr als die Hälfte davon – also in etwa 14,5 Mio. Euro – fließen über Bau- und Lieferverträge an Tiroler Unternehmen, wodurch ein Beitrag zur lokalen Wertschöpfung geleistet werde.
Im Vollbetrieb werden an diesem neuen Standort 150 Personen beschäftigt sein und Kunden aus der Gastronomie sowie Hotellerie, Gewerbetreibende aller Art und Vereine mit einem Sortiment bestehend aus mehr als 20.000 Artikeln beliefern. Das Angebot reicht von regionalen Spezialitäten, Frischeprodukten und Getränken bis hin zu Non-Food-Artikeln und professionellen Dienstleistungen für Gastronomie und Hotellerie.
Besonderen Fokus auf die Nachhaltigkeit gelegt
Ein besonderes Augenmerk legten die Projektverantwortlichen auf das Thema Nachhaltigkeit. Die moderne Kältetechnik nutzt ihre Abwärme vollständig zur Beheizung des Gebäudes, wodurch der Standort künftig nahezu energieautark betrieben werden kann. Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine rund 600 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Laut Standortgeschäftsleiter Daniel Herb „investieren wir mit dem neuen Standort nicht nur in moderne Logistik und optimale Kundennähe, sondern auch in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes“.
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