Kurz vor Hitzewelle

Eisvorrat in Österreich neigt sich dem Ende zu

Österreich
07.07.2026 08:21
Porträt von krone.at
Von krone.at

Unter Eisherstellern gilt eine einfache Faustregel: Klettert das Thermometer über 30 Grad Celsius, steigt auch der Absatz um rund 30 Prozent. Doch dank anhaltender Hitze kommt es bei Brickerl & Co. zu Engpässen.

„Die aktuelle Hitzewelle hat die Nachfrage auf ein Niveau gehoben, das selbst die ambitionierten Erwartungen von Eskimo übertroffen hat“, so Andrea Huber-Schallmeiner, Geschäftsführerin der Eskimo-Muttergesellschaft The Magnum Ice Cream Company (TMICC) Austria.

„Eingeschränkte Verfügbarkeit“
Ein besonderer Stellenwert kam in dieser außergewöhnlichen Nachfragesituation dem wiedereingeführten Brickerl zu. Hier traf das hitzebedingte Nachfrageplus zusätzlich noch auf die große Begeisterung der Österreicher über die Wiedereinführung des Klassikers. „Dadurch kann es bei der Impulsvariante – also dem einzeln verkauften Brickerl – vorübergehend zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit kommen.“

Als „Einzelstück“ knapp, doch die Vorratspackung für zu Hause ist weiterhin im ...
Als „Einzelstück“ knapp, doch die Vorratspackung für zu Hause ist weiterhin im Lebensmittelhandel erhältlich.(Bild: APA/ESKIMO/HARALD SCHWEIDLER)

Aufgrund des großen Zuspruchs wird das Eis auch 2027 fixer Bestandteil des Eskimo-Sortiments bleiben. Nachschub ist unterwegs, die Situation soll sich „bis August entspannen“.

Neben dem Brickerl sind Wassereissorten wie das Twinni und Jolly gefragt. Von all diesen Klassikern wurde in diesem Zeitraum doppelt so viel wie an normalen Sommertagen verkauft, heißt es.

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