Einmal mehr haben heimische Feuerwehrleute bewiesen, dass sie ein Herz für Tiere haben. Die Einsatzkräfte in Mödling (Niederösterreich) rückten sofort aus, als Anrufer ein Wildtier in Not meldeten.
Warum bei der ursprünglichen Alarmierung von einem verletzten Storch die Rede war, der im Bett des Mödlingbaches festsitze, ist nicht bekannt. Vor Ort entpuppte sich das Tier in Not allerdings als Rehkitz, das verzweifelt versuchte, einen Weg aus der Betonrinne zu finden.
Verschrecktes Kitz geborgen
Denn der Bach ist an dieser Stelle baulich reguliert. „Daher war es dem jungen Reh nicht möglich, das Bachbett selbstständig zu verlassen“, schildert ein Feuerwehrmann. Vorsichtig näherten sich zwei Kameraden dem scheuen Tier, wickelten das bereits völlig durchnässte Kitz behutsam in eine Decke und hoben es aus dem Bach.
Jäger päppeln Jungtier auf
Dann wurde das Jungtier in eine Transportbox gesetzt und einer herbeigerufenen Jägerin übergeben. Wie die Einsatzkräfte nach Rücksprache mit der Jägerschaft berichten, soll das Rehkitz aufgepäppelt, weiter großgezogen und schließlich wieder in die freie Natur entlassen werden.
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