2 Tonnen beschlagnahmt

Kokain-Alarm in Genua! Fracht auch für uns gedacht

Ausland
10.01.2026 14:55

Die Drogen-Schwemme nach Europa und für unseren Markt reißt nicht ab. Auch nach US-Präsident Trumps Befehl zur Entführung von Venezuelas Präsident Maduro konnte der Schmuggel nicht gestoppt werden – im Hafen von Genua wurde nun eine Rekordmenge sichergestellt.

Es ist praktisch eine Bestätigung für die jüngste „Krone“-Story über südamerikanische Kartelle und ihre Drogenrouten nach Europa. Wie berichtet, sah Expertin Dr. Meropi Tzanetakis von der Wirtschafts-Uni keine Auswirkungen der Festnahme nach der spektakulären US-Militäraktion im Präsidentenpalast der Hauptstadt Caracas durch die geheimnisumwitterte „Delta Force“-Einheit.

Finanzbeamte bauen den sichergestellten Berg von Drogen (mehr als 2100 Blöcke Kokain) für ...
Finanzbeamte bauen den sichergestellten Berg von Drogen (mehr als 2100 Blöcke Kokain) für Fotografen auf.(Bild: Guardia di Finanza ; KroneKreativ)

„Es handelt sich um ein Verschiebungs- bzw. Verlagerungsproblem. Werden Container beschlagnahmt oder Dealer festgenommen, entsteht keine Verknappung des Angebots“, so die renommierte Soziologin.

2109 Blöcke „Schnee“ in Jutesäcken versteckt
Jetzt eben der Riesenfund bei einer der größten Anti-Drogen-Operationen Italiens der letzten Jahre im Hafen von Genua. In einem Container aus Südamerika wurde von Finanzbeamten die unglaubliche Menge von knapp 2,4 Tonnen Kokain sichergestellt. Bestimmt für den europäischen Markt, also auch auf dem Weg nach Österreich.

Die Drogen waren sorgfältig in 87 bunten Jutesäcken, eingewickelt in Nylonnetze, versteckt. Insgesamt 2109 Blöcke des „Schnees“ türmten die erfolgreichen Ermittler medienwirksam auf.

Zitat Icon

Kolumbien wird von einem kranken Mann regiert, der es liebt, Kokain zu produzieren und nach Amerika zu verkaufen. Das wird er aber nicht mehr lange machen.

US-Präsident Donald Trump droht Kolumbiens Staatschef Gustavo Petro.

Wie Italiens Sicherheitsbehörden bestätigten, führt die Spur nach Kolumbien. Erst vor wenigen Tagen hatte Trump dem dortigen Staatschef Petro unverhohlen wegen Drogenlieferungen nach Amerika gedroht: „Das wird er nicht mehr lange machen.“ Auch Mexiko bzw. seine Kartelle sind im Visier des US-Präsidenten. Der einen weiteren Militäreinsatz nicht ausschließt.

Doch auch das wird den Schmuggel nach Europa und Österreich nicht nachhaltig stoppen.

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