Heißer Innsbruckathlon

Kampf gegen 28 Grad und 24 tückische Hindernisse

Tirol
04.07.2026 18:00

Durchwaten, Erklimmen, Bezwingen – rund 2000 sportliche Enthusiasten kämpften sich beim Innsbruckathlon durch einen Stadt-Parcours. Kondition, Ausdauer und vor allem Hitzebeständigkeit waren bei 28 Grad am Samstagnachmittag gefragt.

„Das ist das zweite Bier vor dem Start, das half schon letztes Jahr“, lachten Manuel und seine Kumpels im Lederhosen-Outfit vor dem Landestheater. Als reines Spaßevent sahen aber die wenigsten der Teilnehmer den Lauf quer durch Innsbruck mit seinen 24 verzwickten Hindernissen. Und so machten viele beim Aufwärmen zum Queen-Hit „We will rock you“ gewissenhaft mit.“

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Hauptsache wir kommen bei unserem ersten Start durch, die Zeit ist nicht so wichtig.

Stefanie von den „Gipfelgören Deluxe“

„Nur Durchkommen“ war das häufigste Motto
Schon da glänzte manche Stirn vor Schweiß und viele hielten es mit der Damengruppe „Gipfelgören Deluxe“, die als Motto des heißen Tages ausgab: „Hauptsache wir kommen durch!“ Das galt auch für Bundesheer-Soldaten der 6. Gebirgsbrigade samt Ausrüstung, die wohl mehr als alle anderen schwitzten.

Das „Monkeyland“ war eine extreme finale Herausforderung für die Armkraft.
Das „Monkeyland“ war eine extreme finale Herausforderung für die Armkraft.(Bild: Christof Birbaumer)

Oft stellten sich halbe Firmenbelegschaften in gleichfarbigen T-Shirts den Herausforderungen des Merkur Innsbruckathlon. Bei manchen Hindernissen war Teamwork – mit Schieben und Ziehen der Schwächeren – durchaus gefragt.

Abkühlung musste sein, vor allem für die Soldaten in voller Uniform.
Abkühlung musste sein, vor allem für die Soldaten in voller Uniform.(Bild: Christof Birbaumer)

Organisator mittendrin im großen Teilnehmerfeld
„Ein Prachtwetter“, strahlte Organisator Andreas Mauerhofer mit Blick auf die Nordkette, bevor er selbst durch den „Krone“-Torbogen das Rennen in Angriff nahm. Auch Bürgermeister Johannes Anzengruber hatte mit einem Start geliebäugelt, dem standen aber andere Termine im Weg. Sein Versprechen: „Nächstes Jahr bin ich dabei.“

Sieg wiederholt – und eine Dreifach-Triumphatorin
Am Ende tauchte wie im Vorjahr Lucas Kempe als Erster bei der finalen Prüfung für die Armkraft, dem „Monkeyland“, auf. Wenig später hielt er das Stoffbanner des Siegers in Händen. Ihm folgte bei den Frauen Maria Flecker. „Es ist nach Linz und Graz mein dritter Sieg heuer“, strahlte sie ebenso wie jene, die die Ankunft im Ziel als größten Sieg sahen.

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