„Düstere“ Prognose
Taifun steuert auf US-Außengebiete im Pazifik zu
Ein heftiger Tropensturm steuert derzeit auf die US-Außengebiete im Pazifik zu. „Bevi“ war am Freitag zwischen den Marshallinseln und den Nördlichen Marianen. Am Montag wird der Supertaifun laut den Prognosen auf Land treffen.
Er könnte die Insel Guam und die Nördlichen Marianen treffen. Alle Menschen dort sollten entsprechende Vorkehrungen treffen, hieß es. Vor allem für die Nördlichen Marianen im Westpazifik seien die „Prognosen“ düster, teilte der US-Wetterdienst mit. Am Freitag erreichte der Sturm Windgeschwindigkeiten von 167 Kilometern pro Stunde. Am Samstag sollen es bis zu 240 Kilometer pro Stunde sein, am Sonntag dann bis zu 278.
Die Nördlichen Marianen bestehen aus 16 Inseln, die sich über 500 Kilometer erstrecken. Auf dem Gebiet leben geschätzt mehr als 55.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Guam ist die größte und südlichste Insel des Marianen-Archipels im Westpazifik. Dort leben mehr als 160.000 Menschen.
Hitzewelle mit 38 Grad in New York
Andere Teile der USA wurden unterdessen von einer Hitzewelle erfasst. Die Temperaturen im New Yorker Central Park sind erstmals seit 14 Jahren auf etwa 38 Grad Celsius gestiegen. Dieser Wert wurde Donnerstagmittag gemessen. Die gefühlte Temperatur habe ungefähr 41 Grad Celsius betragen, teilte der Nationale Wetterdienst mit. Am Freitag und Samstag wird ebenfalls mit Temperaturen von bis zu 40 Grad im Zentrum und Osten der Vereinigten Staaten gerechnet.
In den betroffenen Landesteilen leben mehr als 100 Millionen Menschen. Die extreme Hitze fällt mit den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA und der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen. In New York wurden Bibliotheken und andere öffentliche Gebäude zu Abkühlräumen erklärt. Wer Erfrischung an den Atlantikstränden der Metropole suchte, wurde von den Behörden aber zu Vorsicht aufgerufen. Am Donnerstag wurden Strände geschlossen, nachdem Haie im Wasser gesichtet worden waren.









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