Deutliche Worte nach der WM-Blamage: Das DFB-Team hat sich in den sozialen Medien bei seinen Fans für die Unterstützung bedankt, Selbstkritik für das frühe Aus geübt – aber auch diskriminierende Hasskommentare angeprangert.
„Der Kritik an unseren Leistungen stellen wir uns. Sie ist berechtigt und gehört zum Sport. Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht“, heißt es in einem Posting beim Instagram-Account der deutschen Nationalmannschaft mit seinen 7,6 Millionen Followern: „Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung.“
Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann war nach dem frühen WM-Aus in der ersten K.-o.-Runde gegen Paraguay auch im Internet stark kritisiert worden. Einige Kommentare gingen weit über das Sportliche hinaus.
„Das tut weh“
In dem Post wird das WM-Scheitern aber auch sportlich eingeordnet. „Wir haben es nicht geschafft, zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden.“ Man habe es als Team „nicht besser hinbekommen. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen.“

Am Ende des Schreibens bedankt sich das Nationalteam nochmals bei den Fans. „An alle, die uns unterstützt haben: Danke, dass Ihr da wart. Danke für Euren Support. Wir werden es wieder besser machen. Mit Euch an unserer Seite. Eure Nationalmannschaft.“
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