Blitzeinschlag in Werk

Gewitter bremsten Flugzeuge und Züge in Bayern aus

Ausland
01.07.2026 12:36
Porträt von krone.at
Von krone.at

In mehreren Regionen Bayerns haben Gewitter und Starkregen zu Verkehrsbehinderungen geführt. Nachdem Blitze in ein Stellenwerk eingeschlagen hatten, war Mittwochfrüh der Zugverkehr im Raum Aschaffenburg lahmgelegt. Am Münchner Flughafen wurden für eine halbe Stunde keine Maschinen mehr abgefertigt.

Aufgrund einer Unwetterwarnung komme es derzeit zu Einschränkungen im Flugverkehr, teilte das Flughafenpersonal auf einer Anzeigetafel mit. Am frühen Mittwochnachmittag hieß es schließlich, dass es einen halbfertigen Abfertigungsstopp gegeben habe. In dieser Zeit seien keine Flugzeuge be- und entladen worden, Passagierinnen und Passagiere hätten weder ein- noch aussteigen können. „Dieser Umstand verursacht in der Regel auch Verzögerungen im regulären Flugbetrieb“, teilte das Personal des Flughafens mit. Wie viele Flüge und Menschen betroffen waren, war zunächst unklar.

Der Deutsche Wetterdienst hatte am Vormittag in der Region nordöstlich von München vor Gewittern mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie Sturmböen und Hagel gewarnt.

Hier sehen Sie eine Aufnahme aus München:

In der Nacht auf Mittwoch war vor allem die Stadt Aschaffenburg in Unterfranken von den Unwettern betroffen. Dort wurden Straßen so stark überflutet, dass sie zum Teil nicht mehr befahrbar waren. Auch der Zugverkehr war wegen Blitzeinschlägen und einer Weichenstörung Mittwochfrüh vorübergehend lahmgelegt, wie deutsche Medien berichteten. Die Streckensperrung zwischen Gemünden, Aschaffenburg und Frankfurt am Main konnte inzwischen aber wieder behoben werden.

Unwetter ziehen nach Tschechien und Polen weiter
Gewitter und Starkregen wurden auch aus Oberfranken und Oberbayern gemeldet. Zudem gab der Deutsche Wetterdienst für Teile von Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen eine Unwetterwarnung heraus. In Bayern seien Hagelkörner mit einer Größe von etwa drei Zentimetern möglich, hieß es. Die Meteorologinnen und Meteorologen empfahlen, bei starkem Regen Aufenthalte im Freien und Fahrten zu vermeiden. Darüber hinaus solle sich die Bevölkerung auf Netzausfälle vorbereiten.

Die Temperaturen in Deutschland haben sich nach mehr als 40 Grad Celsius inzwischen auf unter 30 Grad Celsius abgekühlt. Die Unwetter sollen laut der Prognose noch am Mittwoch nach Tschechien und Polen weiterziehen.

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