Didi Constantini

Erstes Gedenkturnier: „Schreit nach Wiederholung“

Tirol
01.07.2026 15:00

Kürzlich fand das erste Gedenkturnier an die Trainer-Legende Didi Constantini – unter anderem war er ÖFB-Nationaltrainer – in Tirol statt. 20 Nachwuchs-Teams der Kategorie U10 nahmen daran teil. Spannend auch: Der Telfer Sportplatz heißt nun offiziell „Didi-Constantini-Waldstadion“.

Im Dezember 2024 verstarb Didi Contantini nach einer jahrelangen Demenzerkrankung. In Gedenken an den Tiroler hat seine Familie vor wenigen Tagen erstmals ein Nachwuchsturnier organisiert – und zwar in Zusammenarbeit mit dem FC Patscherkofel, Heinz Peischl und dem Didi Constantini Fußballcamp mit Andi und Silvia Schiener. Ausgetragen wurde das Turnier am Sportplatz des FC Patscherkofel in Patsch. 

Konkret handelte es sich um ein U10-Turnier mit 20 Teams, bei dem es ein abschließendes Achtmeterschießen der Siegerkinder gegen Prominente gab. Die siegreiche U10-Mannschaft qualifizierte sich automatisch für das Finale eines Jugendturniers des Tiroler Fußballverbandes im Jahr 2027. 

Andi Schiener (links) und Heinz Peischl waren mit Didi Constantini gut befreundet.
Andi Schiener (links) und Heinz Peischl waren mit Didi Constantini gut befreundet.(Bild: Christof Birbaumer)
Johanna Constantini (2. von links) und Leni Constantini (2. von rechts) mit fleißigen Helfern ...
Johanna Constantini (2. von links) und Leni Constantini (2. von rechts) mit fleißigen Helfern des FC Patscherkofel.(Bild: Christof Birbaumer)
Die jungen Kicker gaben ordentlich Gas.
Die jungen Kicker gaben ordentlich Gas.(Bild: Christof Birbaumer)

Nachwuchskicker des SK Rum glänzten
Pünktlich um 9 Uhr standen die jungen Kicker – oder auch „Burschen“, wie sie Didi Constantini selbst genannt hätte – bei hochsommerlichen Temperaturen bereit und konnten es kaum erwarten, ihr Können unter Beweis zu stellen. Nach vielen harten Partien konnte sich die U10-Mannschaft des SK Rum durchsetzen. „Das ist so cool“, strahlten die Spieler um die Wette.

Mutig und voller Motivation traten sie im Achtmeterschießen gegen aktive Fußballer und ehemalige Spielergrößen an – darunter waren Lukas Hinterseer, Thomas Pichlmann, Ioannis Katrakylakis, Pascal Grünwald, Ervand „Eric“ Sukiasyan sowie Andi Schiener. Und siehe da: Die jungen Kicker gingen auch hier als Sieger vom Platz – damit haben sie sich automatisch für das Finale eines Jugendturniers im nächsten Jahr qualifiziert.

So sehen Sieger aus: Die U10 des SK Rum!
So sehen Sieger aus: Die U10 des SK Rum!(Bild: Didi Constantini Gedenkturnier)
Lukas Hinterseer, aktuell kickt er bei der WSG Tirol, schrieb fleißig Autogramme.
Lukas Hinterseer, aktuell kickt er bei der WSG Tirol, schrieb fleißig Autogramme.(Bild: Didi Constantini Gedenkturnier)
Auch LH-Stv. Philip Wohlgemuth (rechts), Sepp Geisler (2. von links), Präsident des Tiroler ...
Auch LH-Stv. Philip Wohlgemuth (rechts), Sepp Geisler (2. von links), Präsident des Tiroler Fußballverbandes, und Helmut Lutz (4. von links) waren dabei.(Bild: Didi Constantini Gedenkturnier)
Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber bei der Verlosung.
Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber bei der Verlosung.(Bild: Didi Constantini Gedenkturnier)
Bei Kaiserwetter und einer traumhaften Kulisse ging das Turnier über die Bühne.
Bei Kaiserwetter und einer traumhaften Kulisse ging das Turnier über die Bühne.(Bild: Didi Constantini Gedenkturnier)

Tombolapreise sorgten für strahlende Gesichter
Abseits des Fußballs war ebenfalls einiges geboten – so zum Beispiel eine Tombola mit vielen begehrten Preisen: Wellnesswochenende, Tandemflüge, zahlreiche ÖFB-Autogrammkartensets, Spieltickets für Mainz 05 und vieles mehr. Kurz vor der Verlosung der Hauptpreise stellten Kristin Vavtar (Elisabethinum Axams) sowie Franz Hehenberger (Adico) jene Projekte für beeinträchtigte Kinder und mittellose Familien im In- und Ausland vor, die heuer mit den eingenommenen Spenden gefördert werden.

„Das ist in Papas Sinne“
„Es war Papa‘s absolute Herzensangelegenheit, den Nachwuchs zu fördern. Ein U10-Turnier in seinem Gedenken ist somit etwas, das absolut in seinem Sinne ist. Noch dazu, wenn dabei Projekte unterstützt werden können, die beeinträchtigte und mittellose Kinder im In- und Ausland weiterhelfen“, strahlten die Töchter Johanna und Leni Constantini, „nicht zuletzt dank zahlreicher Partner und Sponsoren, bei denen wir uns aufrichtig bedanken möchten, konnte ein schönes Erinnern in diesem Rahmen ermöglicht werden, das nach einer Wiederholung schreit“. 

Sportplatz trägt nun den Namen von Constantini
Einen Tag vor dem Gedenkturnier wurde der Telfer Sportplatz durch Bürgermeister Peter Lanthaler offiziell umbenannt – und zwar, es könnte kaum passender sein, in „Didi-Constantini-Waldstadion“. Die Töchter von Contatnini betonten voller Stolz: „Vom eigens errichteten ,Trainer-Gedenkbankl‘ werden die Zuseherinnen und Zuseher immer einen ganz besonderen Blick auf den – Zitat Papa – ,schönsten Rasen der Welt‘ haben!“ 

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